Fußball

Verbandsliga Nordbaden Für beide Kontrahenten in Gommersdorf steht am Samstag viel auf dem Spiel / VfR empfängt die Spvgg. Durlach-Aue

Das wird wohl alles andere als ein entspannt-lustiger Kerwe-Tanz

Archivartikel

Nach den vier deutlichen Niederlagen in Folge empfängt der VfR Gommersdorf zur VfR-Kerwe am Samstag (14.30 Uhr) die Spvgg. Durlach-Aue. Zu einem fröhlichen Kerwe-Tanz kann der VfR die Gäste aus dem Durlacher Stadtteil aber nicht bitten, denn zu viel steht für beide Kontrahenten auf dem Spiel. Es wird eher für die Tabellennachbarn vom 16. und 17. Tabellenplatz eine ernste Angelegenheit auf dem satten Grün der Gommersdorfer Sportanlage. VfR-Teammanager Daniel Gärtner zog zurückblickend sein Resümee nach der 0:5-Niederlage in Walldorf: „Der FC war zu stark für uns. Fast bei jeder Offensivaktion war bei uns Gefahr im Verzug.“

Durlach-Aue konnte sich in der vergangenen Saison gerade noch dem Relegationsplatz entziehen, aber nur weil Konkurrent TuS Bilfingen trotz einer tollen Siegesserie sich nicht weiter verbessern konnte und anderen Teams der „Sprit“ ausging. Die Lila-Schwarzen aus Durlach rutschen in der Rückrunde sukzessive nach hinten. Das hatte seine Gründe. Wichtige Spieler hatten schwere Verletzungen und fielen Monate aus.

Waren die letzten vier Gegner der Gommersdorfer allesamt aus dem vorderen Tabellendrittel, gastiert mit der Gondorf-Truppe nun eine Mannschaft, die eher der Kragenweite der Jagsttäler entspricht. Bewusst ist nicht nur den Gommersdorfern die Bedeutung dieser Partie. „Für beide Teams ist die Partie extrem wichtig, um den Anschluss an die Plätze über dem Strich nicht zu verlieren. Ein Unentschieden hilft da keinem richtig weiter“, meint VfR-Teammanager Gärtner zur momentanen Situation. Durch die letzten vier Zu-Null-Niederlagen ist der Aufsteiger aus dem Odenwald böse hinten rein geraten. „Nach den letzten Wochen geht es für unsere Mannschaft nicht nur um die Punkte, sondern auch darum, wieder positive Signale für die nächsten Spiele zu setzen“, sagt Daniel Gärtner. Weil die zwei Routiniers Markus Gärtner und Tobias Scheifler unter der Woche trainiert haben, hofft der Gommersdorfer Teammanager, dass beide am Samstag einsatzfähig sind. eb