Fußball

Übersicht 29 Frauenteams vertreten den Bezirk

Corona hat nicht geschadet

Archivartikel

Corona hat das Interesse am Fußball trotz der langen Zwangspause erfreulicherweise nicht gemindert – im Gegenteil: Im Fußballbezirk Hohenlohe nehmen in der neuen Saison 29 Frauen-Teams am offiziellen Spielbetrieb teil, im Vorjahr waren es 28. Unverändert ist der Bezirk weiter in sechs verschiedenen Spielklassen von der Kreisliga bis zur Regionalliga vertreten – lediglich in der Oberliga spielt nach wie vor kein Hohenloher Frauenteam.

Die Tatsache, dass sich am Status quo nichts verschlechtert hat, ist wohl dem Saisonabbruch im Frühjahr zu verdanken, ohne den der akut abstiegsgefährdete TSV Crailsheim den Klassenerhalt in der Regionalliga höchstwahrscheinlich nicht geschafft hätte. Glück hatte sicher auch Landesligist TSV Langenbeutingen, der nach zehn Spielen mit nur vier Pünktchen auf dem Konto die Rote Laterne hielt, sowie die SGM Westernausen/Krautheim II. Die Jagsttälerinnen belegten zu ihrem Regionenligadebüt punktgleich mit Schlusslicht FC Kirchhausen den vorletzten Platz.

Als Nummer zwei etabliert

Als Nummer zwei des Bezirks hinter dem TSV Crailsheim hat sich der TSV Neuenstein auch in der verkürzten Spielrunde weiter etabliert. Nur vier Punkte trennten den Verbandsliga- Fünften nach der fünften Spielzeit in Württembergs höchster Spielklasse von Oberliga-Aufsteiger TSV Lustnau. In der Landesliga sind nun fünf Hohenloher Vereine vertreten: Ein Jahr nach dem SV Westernhausen, der im Aufstiegsjahr einen sehr beachtlichen vierten Rang erreichte, durfte nun die Spvgg. Gammesfeld feiern, die den Wettbewerb in der Regionenliga ungeschlagen – mit neun Siegen und zwei Unentschieden – für sich entschied. Das Hohenloher Quintett unter den 14 Landesligaclubs vervollständigen der Vorjahresdritte Spvgg. Gröningen-Satteldorf, der TSV Michelfeld und der TSV Langenbeutingen.

Trotz des Gammesfelder Aufstiegs stellt der Bezirk weiterhin vier der 13 Teams in der Regionenliga 1. Zum Trio SGM Crailsheim II/Jagstheim, SGM Westernhausen/Krautheim II und TSG Schwäbisch Hall gesellte sich Bezirksligameister Creglingen, der zuletzt in der Saison 15/16 in der Regionenliga vertreten war.

Neben dem FCC gibt es wie im Vorjahr mit der SGM Weikersheim/Schäftersheim/Laudenbach nur noch ein weiteres Frauenteam im deutlich unterrepräsentierten Fußball-Altkreis Mergentheim. Die Weikersheimerinnen, die zum Saisonabbruch als Tabellendritter durchaus noch Chancen auf den direkten Wiederaufstieg hatten, sind nun Titelkandidat in der nach wie vor zehn Mannschaften umfassenden Bezirksliga. Da die SGM Langenbeutingen II/Ohrnberg ihr Team zurückgezogen hat, durfte der Kreisliga-Zweite SGM Blaufelden/Wiesenbach/Schrozberg den Meister aus Amrichshausen nach oben begleiten.

Die Kreisliga umfasst weiter acht Teams, da mit dem TSV Sulzdorf und dem FV Wüstenrot zwei ganz neue Gesichter auftauchen. Beide Vereine haben, wie übrigens auch die SGM Fichtenau und die TSG Öhringen, ein „Flex-Team“ gemeldet. H.W.