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Fußball Hoffenheimerinnen im Fernduell mit dem FC Bayern

Champions-League-Traum

Archivartikel

Das letzte Saisonspiel in der Frauenfußball-Bundesliga wird das Team der TSG Hoffenheim am Sonntag (14 Uhr, live und kostenlos bei Magenta Sport) beim 1. FFC Turbine Potsdam bestreiten. Trainer Jürgen Ehrmann, der das letzte Mal an der Seitenlinie stehen wird, freut sich auf den Abschluss einer überragenden Saison, die die Hoffenheimerinnen im Fernduell mit dem FC Bayern München sogar noch mit der Champions League-Qualifikation krönen könnten.

„Überragende Saison“

Trainer Jürgen Ehrmann: „Wir wollen unser letztes Saisonspiel natürlich gewinnen und mit einem Sieg unsere überragende Saison krönen. Wir wollen das auf den Platz bringen, was wir uns vornehmen und die letzte Aufgabe mit viel Spaß angehen. Die Chance auf die Champions League-Qualifikation haben wir zwar im Kopf, aber mein Trainerkollege vom FC Bayern München ist ja sehr überzeugt, das letzte Spiel in Essen zu gewinnen. Aber der Fußball hat ja schon die ein oder andere verrückte Geschichte geschrieben – vielleicht ja auch am Sonntag, wenn wir im Fernduell mit dem FC Bayern München um den zweiten Tabellenplatz kämpfen.“

Der Hoffenheimer Trainer bezeichnet den Gegner als eine sehr heimstarke Mannschaft, die sich mit Sicherheit für die deutliche Niederlage im Hinspiel revanchieren wolle. Potsdam werd am letzten Spieltag sicherlich keine Geschenke verteilen. Deshalb sei es für sein Team eine sehr knifflige Aufgabe.

Im letzten Saisonspiel muss die TSG Hoffenheim auf Judith Steinert, Luana Bühler und Martina Tufekovic verzichten. Auch Katharina Naschenweng wird verletzungsbedingt nicht zur Verfügung stehen. Der Einsatz von Michaela Specht, die mit muskulären Problemen zu kämpfen hat, ist zudem fraglich.

Der 1. FFC Turbine Potsdam hatte sich nach der Hinrunde noch mit dem siebten Tabellenplatz begnügen müssen. Besser lief es für das Team von Chef-Trainer Matthias Rudolph dann aber in der zweiten Saisonhälfte. Mit 34 Punkten belegen die Potsdamerinnen inzwischen den fünften Rang. Am letzten Spieltag der Frauen-Bundesliga könnte es sogar noch einen Platz nach oben, aber auch noch einen nach unten gehen.

Mit 50 Toren stellt die Turbine die viertbeste Offensive der Liga, allein Torjägerin Lara Prasnikar traf im bisherigen Saisonverlauf 15 Mal. In der englischen Woche holte Potsdam zuletzt sieben Punkte: drei gegen Leverkusen (5:1), drei gegen den SC Sand (2:1) und einen gegen den MSV Duisburg (0:0). pik