Fußball

Kreisklasse A Buchen Hettigenbeuern will auch Sennfeld/Roigheim ärgern / Absteiger empfängt Aufsteiger

Brisantes Derby ist in arger Gefahr

Archivartikel

TSV Höpfingen II – SpG Oberwittstadt II/Ballenberg. Die Ravensteiner SpG hat sich wohl die Worte des am Saisonende scheidenden Trainers Patrick Volk zu Herzen genommen zu haben, der in der jüngsten FN-Umfrage zum A-Liga-Start mehr Einsatz und Bereitschaft von seinen Spielern für den Kampf um den Klassenerhalt eingefordert hatte: 3:1 wurde das erste Spiel des Jahres gegen Rippberg-Wettersdorf/Glashofen gewonnen. Die Moral stimmt also – aber auch beim Gegner. Die Höpfinger lagen jüngst in bei Sennfeld/Roigheim II 1:4 hinten, kamen aber noch auf 3:4 heran.

SpG Rippberg-Wettersdorf/Glashofen – SpG Adelsheim-Oberkessach. Die Jahresauftakt-Niederlage in Ballenberg wird die Heim-SpG nicht aus der Spur geworfen haben. Der Abstand zu den „bedrohlichen Plätzen“ ist noch opulent. Allerdings birgt dieses „nach oben und nach unten geht nichts mehr“ die Gefahr, dass es die Spieler etwas schleifen lassen. Hier ist Trainer Reiner Edelmann gefordert. Ähnlich geht es der anreisenden SpG, die mit dem jüngsten 1:1 gegen Großeicholzheim feststellen musste, dass der Angriff auf Relegationsplatz drei wohl nicht gelingen wird.

SV Hettigenbeuern – VfB Sennfeld/Roigheim II. Mächtig Prügel bezogen haben die Morretäler zum Abschluss der Hinserie. Deshalb ist die 1:2-Niederlage beim Spitzenreiter Altheim schon als Erfolg zu werten. Allerdings hat der HSV daheim erst zwei Spiele gewonnen, der VfB Sennfeld/Roigheim II schon deren fünf. Deshalb sind die Gäste in dieser Begegnung auch favorisiert.

FC Bödigheim – VfB Altheim. Zwar trennen beide Teams geografisch nur 13 Kilometer, in der Tabelle aber Welten: Die Gäste liegen 21 Punkte vor Bödigheim. Schon im Hinspiel siegte der Meisterschaftsfavorit mit 6:0. Nachdem sich die Volk-Truppe gegen Hettigenbeuern so schwer tat, ist mit solch einem hohen Ergebnis nicht zu rechnen. Aber auf den 13 Kilometern Rückweg werden die drei Punkte wohl im Kofferraum liegen.

SpG Sindolsheim I /Rosenberg II – SpG Bofsheim I/Osterburken II. Sportlich birgt diese Begegnung die größte Brisanz des Spieltags: Der Letzte trifft auf den Drittletzten. Sindolsheim I/Rosenberg II wird alles daran setzen, um dieses Spiel zu gewinnen, damit das letzte Fünkchen Hoffnung auf den Klassenerhalt nicht bereits im März erloschen ist. Zwei Mini-Dinge geben Zuversicht: Der bisher einzige Saisonsieg wurde daheim geholt, und die schlechteste Offensive der Liga ist gegen die zweitschlechteste Defensive der Klasse sicher nicht chancenlos, zumindest ein Tor zu erzielen. Allerdings denkt der Gegner ähnlich, nur eben „anders herum“.

SV Seckach – FC Zimmern. Absteiger gegen Aufsteiger – dazu ein Nachbarschaftsduell. „Ein Derby ist immer etwas besonderes, unabhängig davon wollen wir aber die Hinspielniederlage vergessen machen und ein tolles Spiel abliefern. Im Derby ist alles drin, wenn du von der ersten Minute an voll da bist“, sagt Nico Kipphan, Trainer des FCZ. Er glaubt, dass der SVS nicht nur aufgrund der Tabellensituation, sondern auch aufgrund der Tatsache, dass Seckach schon einmal gespielt hat, im Vorteil ist. Das sieht sein Gegenüber Lukas Geider freilich etwas anders. „Wir haben einen sehr guten Fitness-Zustand. Spielerisch ist noch Luft nach oben, was nach der Winterpause auch normal ist. Ich sehe darin keinen Vorteil. Trotz des Spiels letzte Woche sind wir noch nicht im Rhythmus.“ Beide Coaches versichern, dass sie sich auf die eigenen Stärken und nicht zu sehr auf die des Gegners konzentrieren wollen. Allerdings war das geplante Spiel gestern schon in arger Gefahr – wegen der schlechten Platzverhältnisse in Seckach, wie Geider mitteilte.

SV Großeicholzheim – Hardheim/Bretzingen. Vor einer sehr schweren Rückrunde steht die „SG“ aus Hardheim und Bretzingen. Nach dem Abstieg lief es sportlich in der Hinserie nicht wie erwartet; dann sprang im Januar noch Spielertrainer Patrick Gutknecht unerwartet ab. Das jüngste 0:4 gegen Seckach zeigte deutlich, dass die Mannschaft in allen Bereichen Defizite aufweist. Das sind natürlich Komponenten, die sich der SVG im Heimspiel zunutze machen möchte und die drei Punkte bei sich behalten will; schließlich will man mit zwei, drei weiteren Siegen die letzten Zweifel am Klassenerhalt beseitigen.