Fußball

Fußball Hoffenheimer Frauen spielen 0:0 gegen Frankfurt

Beide Teams verpassen den Sieg

Archivartikel

Am dritten Spieltag der Frauenfußball-Bundesliga trennten sich die Frauen der TSG 1899 Hoffenheim mit einem torlosen Unentschieden von Eintracht Frankfurt und holten so zumindest ihren ersten Punkt in der Saison 2020/21. Nach einem chancenarmen ersten Durchgang hätten beide Mannschaften im Frankfurter Brentanobad die umkämpfte und teils zerfahrene Partie in der zweiten Halbzeit noch für sich entscheiden können, doch sowohl die Hoffenheimerinnen als auch die Eintracht-Frauen verpassten den „lucky punch“.

Sieben Spielerinnen der TSG waren erst Mitte der vergangenen Woche von den Reisen mit ihren Nationalteams zurückgekehrt, sechs von ihnen stellte Trainer Gabor Gallai in Frankfurt in die Anfangsformation. Einzig Lena Lattwein fehlte kurzfristig aufgrund einer Reizung im Knie. Laura Wienroither und Luana Bühler verteidigten im 4-1-4-1 im Zentrum, Katharina Naschenweng auf der linken Seite. Paulina Krumbiegel und Tabea Waßmuth, die vor einer Woche ihr Debüt für die DFB-Frauen gefeiert hatten, starteten auf den offensiven Außenbahnen. Die Österreicherin Nicole Billa stürmte. Die Startelf komplettierten Maximiliane Rall als Rechtsverteidigerin, Ann-Kathrin Dilfer im Tor sowie Fabienne Dongus, Chantal Hagel und Franziska Harsch in der Mittelfeldzentrale.

Zu viele Ballverluste

Die Partie im Stadion am Brentanobadbegann sehr durchwachsen. Die TSG erlaubte sich immer wieder unnötige Ballverluste, von denen die Frankfurterinnen aber nur selten profitierten, weil ihnen selbst die Präzision fehlte. Torchancen ergaben sich auf beiden Seiten fast gar nicht. Die Qualität im Offensivspiel der TSG blitzte zwar immer wieder auf, dabei blieb es aber. Leichte Vorteile hatten dennoch die Gastgeberinnen, die vor dem Tor meist zu kompliziert spielten und so meist an Torabschlüssen gehindert wurden. Als die Begegnung auf die Halbzeitpause zuging, kamen beide Teams noch zu ihren besten Möglichkeiten, nutzten diese aber nicht.

Den besseren Start in den zweiten Durchgang erwischte die Eintracht. Die eingewechselte Lara Prasnikar befeuerte deren Offensivspiel und die gefährlichen Aktionen im Hoffenheimer Strafraum häuften sich. Aus der Druckphase befreite sich die TSG nach und nach und startete selbst zwei gute Angriffe. Die entscheidende Präzision fehlte aber.

Das Duell wurde immer umkämpfter, die Hoffenheimerinnen bissen sich in jeden Zweikampf und verteidigten über weite Strecken sehr aufmerksam. Auch das Spiel in die Offensive wurde gefährlicher und es entwickelte sich ein Hin und Her. In der Schlussphase hätte Tabea Waßmuth sogar für die TSG-Führung sorgen können, auf der Gegenseite parierte Torhüterin Ann-Kathrin Dilfer gegen Reuteler. pik