Fußball

Verbandsliga Württemberg Wieder Englische Woche für FSV

Auf der Suche nach neuer Frische

Martin Kleinschrodt war gefordert. „Ich muss sehen, dass die Jungs am Mittwoch wieder frischer sind“, sagte der Trainer des Württembergischen Fußball-Verbandsligisten FSV Hollenbach. Er hatte das Gefühl, dass seine Spieler am Samstag beim 2:2 gegen Normannia Gmünd müde wirkten (wir berichteten). Nun geht es in der zweiten Englischen Woche der Saison nach zwei Unentschieden in Folge zum Schlusslicht TSG Hofherrnweiler-Unterrombach (Beginn 17.30 Uhr).

„Das wird ein ganz schwieriges Spiel. Da sind wir der klare Favorit. Der Gegner wird verteidigen und alles raushauen“, sagt Kleinschrodt. Die Gastgeber stehen nach fünf Spielen mit nur einem Punkt da. Hollenbach hat nach drei Siegen und zwei Unentschieden elf Zähler auf dem Konto. Spitzenreiter Essingen hat ebenso wie Verfolger TSV Berg einen Punkt mehr errungen. „Wir werden die definitiv nicht unterschätzen. Aber wir müssen versuchen, dort einen Dreier zu holen.“

„Voll mit dabei“

Dies gelang eben zuletzt zwei Mal nicht. „Mund abwischen und weiter geht´s“, sagt Manager Karl-Heinz Sprügel zum 2:2 gegen Gmünd. „Am Mittwoch will ich jetzt aber wieder gewinnen. Diesen Anspruch müssen wir haben. Ich will die nächsten beiden Spiele gewinnen.“ Denn am Samstag ist mit dem FC Holzhausen ein Aufsteiger zu Gast in der „Jako- Arena“. Dieser ist mit neun Punkten aber gut in die Saison gestartet. „Bisher ist ja noch nichts passiert. Wir sind noch voll mit dabei“, sagt Sprügel mit Blick auf die Tabelle. Nach fünf Spieltagen ist die Aussagekraft allerdings noch nicht allzu hoch. Aber es deutet sich an, dass die Liga sehr ausgeglichen ist. Auch die TSG Tübingen und der VfB Friedrichshafen haben wie Hollenbach elf Punkte. Ehingen-Süd kommt auf zehn.

Wichtig wird für den FSV sein, die einfachen Fehler zu vermeiden, die sie sich gegen Gmünd geleistet haben. Kleinschrodt schob das auch auf die mangelnde Frische einiger Spieler. Außerdem machte sich im Zentrum das Fehlen von Boris Nzuzi deutlich bemerkbar. „Wir waren in der ersten Halbzeit nicht präsent“, kritisierte Sprügel. „Wir waren zu passiv. Da müssen wir anders auftreten.“ Sonst wird es auch beim Schlusslicht schwer. hesch