Fußball

Nachgehakt FC Schloßau und VfB Altheim sind „Herbstmeister“ in ihren Ligen / Beim FC Hettingen fallen die meisten Tore

5,3 Tore im Schnitt pro Spiel

Archivartikel

Es ist soweit: Die „Herbstmeister“ der Ligen des Fußballkreises Buchen stehen fest. In der Kreisklasse A ist der letzte Spieltag der Hinrunde zwar noch nicht absolviert, doch Tabellenführer VfB Altheim hat schon vier Zähler Vorsprung auf den Zweitplatzierten SV Seckach. Der Platz an der Sonne ist den Altheimern nun in der ersten Halbserie nicht mehr zu nehmen. Das liegt mit unter auch daran, dass der VfB in der A-Klasse lediglich sieben Gegentore kassiert hat und damit als einzige Mannschaft noch einstellig ist. Die VfB-Abwehr steht.

Im Oberhaus des Fußballkreises, der Kreisliga, regiert der FC Schloßau auf dem ersten Rang, auf den TSV Götzingen/VfL Eberstadt beträgt der Vorsprung der Schäfer-Truppe zwar nur einen Punkt, doch in der Kreisliga sind schon jetzt die 17 Spieltage der Hinrunde absolviert, und Schloßau ist somit Halbserienmeister.

Elf Tore in einem Spiel

Das ist auch nicht verwunderlich, denn die Odenwälder schossen die meisten Tore aller Mannschaften im Oberhaus (46) und kassierten dabei gerade einmal 20 Treffer in 16 Spielen. Apropos Tore: Falls man als neutraler Zuschauer sonntags noch nichts vor hat, lohnt sich ein Besuch bei einem Spiel mit Hettinger Beteiligung, denn in den Duellen des FCH fallen im Schnitt 5,3 Tore – das ist Liga-Höchstwert. Am Sonntag landete der Ball beim 3:8 der Hettinger gegen Mudau sogar elf Mal im Netz. Langweilig wird es hier also nicht.

Maßgeblichen Anteil daran haben sicherlich auch die 19 Tore von Hettingens Top-Stürmer David Reimann, der das Torjägerranking weiter souverän anführt. Allerdings kassierte die Mannschaft bereits nach der Hälfte aller Spiele 56 Gegentore – so viele wie keine andere Mannschaft in der Kreisliga. Trainer Jürgen Trunk muss sich also mehr Sorgen um seine Defensivabteilung machen, denn vorne läuft’s dank Knipser Reimann.

Solide Defensivleistung

Das Gegenteil dazu bildet der FC Schweinberg: In Spielen mit FCS-Beteiligung fallen gerade einmal 2,8 Treffer pro Partie. Für den Zuschauer einer Schweinberg-Partie ist also nicht so viel geboten. Die wenigen Tore stehen aber dennoch für eine solide Defensivleistung, denn Schweinberg hat im Vergleich zu den anderen Kellerkindern die wenigsten Gegentore bekommen. Es hapert derweil aber weiterhin im Sturm der Schöne-Truppe: Der beste Torschütze ist Simon Streun mit gerade einmal drei Treffern in der laufenden Spielzeit. Das ist weniger als ein Sechstel der Tore, die David Reimann auf seinem Konto verbucht hat.