Freudenberg

Konzert Freudenberger Musikschüler begeisterten mit umfangreichem und buntem Programm am Sonntagnachmittag in der alten Kirche

„Singen wir im Schein der Kerzen“

Ein umfangreiches Adventskonzert der Musikschule Freudenberg stimmte am Sonntag in die Vorweihnachtszeit ein.

Freudenberg. Den Zuhörern in der voll besetzten alten Kirche boten Schüler und Lehrer der Musikschule eine gelungene instrumentelle und gesangliche Einstimmung in die Adventszeit. Neben Weihnachtsklassikern aus aller Welt waren auch Filmmusik und neuere Christmas-Songs aus aller Welt zu hören.

Die vorweihnachtlichen Grüße der Musikschule sprach Margot Golsch, Vorsitzende deren Fördervereins aus. Moderiert wurde das Konzert von Musikschulleiter Michael Korn.

Der musikalische Vorabend startete rockig mit dem Schulorchester der Musikschule: „ Jingle Bell Rock“ von Joe Beal und Jim Boothe nach einem Arrangement ihres Orchesterleiters Johann Wolpold.

Zeit der Vorfreude

Der Advent ist Zeit der Vorfreude und der Hoffnung, dazu passte das Keyboardstück „Wünsche und Gedanken“ von Rolf Arland Lilibert, gespielt von Sophie Kern.

Neben den Instrumentalisten überzeugten auch die Sänger von ihrem Können. Begleitet von ihrer Lehrerin sang Franziska Arnold das Lied „Singen wir im Schein der Kerzen“ von Lorenz Maierhofer. Es folgte das allen bekannte „Oh Tannenbaum“ das Ernst Anschütz bereits 1824 komponiert hatte. Gespielt wurde es auf dem Keyboard von Jasmin Grams. Dies galt auch für die Sängerin Isabella Luja die sich mit „Willst du einen Schneemann bauen“ für ein Lied aus dem Film „Die Eiskönigin“ entschieden hatte. Ihre Lehrerin begleitete sie am Keyboard. Mit „Morgen kommt der Weihnachtsmann“ folgte wieder ein Weihnachtsklassiker, den Hanna Kern auf dem Keyboard spielte.

Musikalische Abwechslung bot die Darbietung des Instrumenten-Karussells mit dem Gitarren- und Keyboardensemble, welches von ihrem Leiter Michael Korn begleitetet wurde. Die „Schlittenfahrt“ ist vor allem in der englischen Version „Jingle Bells“ weltbekannt geworden und riss natürlich am diesem Nachmittag alle Zuhörer mit.

Auch das Gitarren-Quartett Yannis Zipprich, Philipp Schlör, Constantin Kern und Sophia Scheiber blieb mit dem Stück „Was soll das bedeuten“ klassisch.

Es folgte ein Soloauftritt von Sophia Scheiber mit dem „Highland March“ von Maria Linnemann auf der Gitarre. Wie immer waren die „Die Freudenberger Goldkehlchen“, der Schulchor der Musik- und Lindtalschule unter Leitung von Hirsch, fester Konzertbestandteil. Sie sangen „Sternenkinder“ von Anne Beyer.

„Alle Jahre wieder“ gehört in jedes Repertoire eine Adventskonzerts – so auch in Freudenberg. Gespielt wurde es Christian Kern am Klavier. Ob das Streicher-Ensemble, mit „Ihr Kinderlein kommet“, oder das historische Musizier-Ensemble, beispielsweise mit der „Weihnachtsmusik“ von Johann Sebastian Bach, sie alle sorgten mit ihrer gelungen darbietung und der richtigen Auswahl der Stücke für die richtige Einstimmung auf das Fest.

Beim Weihnachtswelthit „Christmas Time“ von Bryan Adams, gespielt von Ilja Beiding am Klavier und „Last Christmas“, vorgetragen vom Schulorchester´, summten und wippten so mache Konzertbesucher mit.

Lehrer Axel Köhnert, das Gitarrenduo Elly Pölzer und Lisa Grams Dunja Zipprich und Vanessa SchweitzerWaltraud Wagner und Corinna Hirsch und Svenja Zipperich begeisterten ausnahmslos das Publikum mit ihren Darbietungen.

Mit „So this is christmas“ von John Lennon blieb es ganz modern und trotzdem gefühlvoll im Programm. gespielt wurde der „Dauerbrenner“ von Mara und Lennard Scheurich sowie Adrian Häcker. Und Johanna Strüber sang „Christmas Time“ von Bryan Adams. Natürlich war die Preisträgerin von „Jugend musiziert“ Melissa Hasenfuß mit von der Partie. Sie hatte sich für das Stück „Wicked Game“ von Chris Isaak entschieden, zu dem sie sich selbst am Klavier begleitete.

Jennifer Beck, sang „Hark! The Herald Angels sing“ von Felix Mendelssohn-Bartholdy.

Und was könnte zum Abschluss eines Adventskonzerts besser passen, als „Oh du Fröhliche“, bei dem natürlich alle Sänger, Musiker und Konzertbesucher gemeinsam einstimmten. Am Ende wurden alle Künstler mit viel Applaus belohnt.