Freudenberg

Städtebauförderprogramm Freudenberg erhält 5500 Euro / Lebensqualität der Bürger soll gesteigert werden

Schaufenster werden zu Infopunkten

Archivartikel

Um das Image der Stadt zu verbessern, legte Freudenberg das Programm „Historische Altstadt II“ auf. Dafür erhielt die Stadt jetzt Fördermittel vom Land.

Freudenberg/Stuttgart. „Ich freue mich, dass die Gemeinde Freudenberg vom Land im Rahmen der Städtebauförderung eine Zuwendung in Höhe von 5500 Euro erhält“, so der Landtagsabgeordnete für den Main-Tauber-Kreis, Wolfgang Reinhart.

„Damit hat der Main-Tauber-Kreis und seine Gemeinden über 15 Millionen Euro investive Fördermittel aus dem Haushaltsjahr bewilligt bekommen“, sagte Reinhart und ergänzt: „Die Fördermittel werden rund das 8-fache an Investitionen auslösen“.

Das Projekt „Historische Altstadt II“, für das die 5500 Euro bewilligt wurden, soll dazu beitragen, dass die Attraktivität und das Image des Quartiers gesteigert werden können. „Es ist wichtig, dass gerade im ländlichen Raum die Lebensqualität für die Bürger gesteigert wird“, so Reinhart. Geplant ist unter anderem, dass leerstehende Schaufenster durch kreative Aktionen in informative Kommunikationspunkte verwandelt werden. „Ich freue mich, dass Kinder, Jugendliche, der Seniorenbeirat, Migrantinnen und Migranten und viele andere Gruppierungen aller Generationen eingebunden werden“, so Wolfgang Reinhart weiter. Die Fördermaßnahme ist Teil des nichtinvestiven Städtebauförderungsprogramms 2019 des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau.

Gefördert werden beispielsweise Projekte zur Betreuung von Kindern und Jugendlichen in der Freizeit, Inklusion von Menschen mit Behinderungen, Teilhabe von älteren Menschen, Integration von Migranten sowie Mobilisierung ehrenamtlichen Engagements. Mit Hilfe des Förderprogramms soll ehrenamtliches Engagement mobilisiert und der Zusammenhalt in den Quartieren gestärkt werden.

Eine Million Euro

Städte und Gemeinden konnten Anträge auf die finanzielle Unterstützung stellen. Insgesamt bewilligte das Wirtschaftsministerium 20 Anträge in diesem Jahr. In 18 Kommunen werden damit Einzelprojekte in Höhe von insgesamt rund 1 Million Euro gefördert. pm