Freudenberg

Ortsrundgang Räte und Bürger machen sich vor Ort ein Bild

Kommunikation bemängelt

Archivartikel

Boxtal.Bei einer Begehung verschafften sich Ortschaftsräte und Bürger einen Überblick über Projekte im Bereich „Obere Aub“ sowie am Wildbach. Zuerst wurde der Gehweg am Gebäude Obere Aub 27 begutachtet. Dieser wurde durch das Wurzelwerk eines Baums nach oben gedrückt, so dass eine Stolpergefahr besteht. Laut Ortsvorsteher Rolf Döhner würden die Anlieger den Baum aber gern erhalten. Revierförster Lars Kaller soll mögliche Maßnahmen prüfen. Der Gehweg ist zu reparieren und das Lichtraumprofil freizuschneiden.

Weiter oben am Wendehammer soll ein Weg zur Flur „Eichberg“ geschaffen werden. Wegen fehlender Haushaltsmittel hatte de Rat das Anliegen zurückgestellt. Die Anlieger hatten aber Mitte der 1980er für den Zugang in den Erschließungsbeiträgen gezahlt. Einen Abstecher machte man zur neuen Straßenlaterne am Weg vom Eichberg zum Kindergarten. Die Laterne steht auf Privatgrund und ist höher als normal, um den gesamten Weg auszuleuchten.

Der Rat informierte sich über die Arbeiten im Wildbach rund um die Brücke im Bereich Kindergartenstraße und Kirchstraße. Sie begannen am Montag und müssen aus Naturschutzgründen bis 1. Oktober abgeschlossen sein. Auf 57 Metern werden Anlandungen entfernt und Sicherungsmaßnahmen am Mauerwerk der Brücke durchgeführt. Kostenträger sind das Straßenbauamt des Landkreises und die Stadt.

Auf Rat Klaus Böxlers Anfrage zum neuen Mitarbeiter für die Grünpflege konnte Döhner eine positive Rückmeldung geben. Geht alles glatt, trete dieser spätestens zum 1. Oktober seinen Dienst an. Weiter fragte Böxler nach dem Steg an der Kläranlage. „Es ist völlig unklar, warum sich das ganze so verzögert“, stellte Döhner fest. Böxler fragte nach der Einrichtung des Jugendraums. Döhner erklärte, Bürgermeister Roger Henning wolle die Jugend dazu am 15. Oktober informieren. Die Räte forderten, dass die Stadt zeitnah Fördermöglichkeiten für den Jugendraum prüft. Döhner war verägert darüber, dass es eine Begehung zum Thema gegen hatte, über die er nicht informiert worden war. Insgesamt gab es Kritik an der Informationspolitik der Verwaltung gegenüber dem Ortschaftsrat.

Böxler verwies erneut auf seinen Antrag, an den Ortseingängen eine „50-Markierung“ auf der Straßen aufzubringen. Döhner: „Es ist unklar, warum man sich bei der Verwaltung so dagegen sträubt.“ Weiterhin schlossen sich die anderen Räte Böxlers Kritik an, dass sich in Sachen Kindergartenkonzept Rauenberg-Boxtal noch nichts getan habe. Trotz eines Beschlusses aller vier Ortsteile sei das Thema bisher nicht im Gemeinderat gewesen.

Rat Egon Spachmann formulierte Kritik an der komplizierten Bedienbarkeit des Lifts am Gemeindezentrum. Döhner sagte, man werde eine Lösung suchen. Weiter kritisierte Spachmann, dass sich in Sachen Geländer am Zentrum noch nichts getan hat. Aufgegriffen wurde von ihm wieder der Vorschlag, die Ortschaften sollten für kleinere Maßnahmen ein eigenes Budget erhalten. bdg