Freudenberg

Vereinsleben Bei der Generalversammlung ließ sich kein neuer Vorstand finden / Diakon Baumann: „Es wird weitergehen, halt anders“

Katholische Frauengemeinschaft löst sich nach 146 Jahren auf

Freudenberg.Nach dem Gottesdienst mit Diakon Michael Baumann, fand jüngst die Generalversammlung der Frauengemeinschaft Freudenberg in der Kirche statt. Leider musste man in diesem Jahr auf das Treffen im Bernhardsaal bei Zwiebelkuchen mit Federweiser verzichten. Nach der Begrüßung durch die Vorsitzende Petra Mayer, verlas die Schriftführerin den Jahresbericht. Trotz des schwierigen Jahres konnte man hören, dass einiges geleistet wurde. Der Höhepunkt war im Februar 2020 das Clemens-Bittlinger-Konzert. Für die Helfer gab es viel Lob. Danach wurde der Kassenbericht vorgetragen. Die korrekte Führung der Kasse wurde durch die Kassenprüfung bestätigt. Nachdem es keine Einwände gab, übernahm die Vorsitzende wieder das Wort.

Sie sprach über die vergangenen sieben Jahre und was alles geleistet wurde. „Wir haben einiges gespendet, zum Beispiel an an Straßenkinder in Paraguay, an den Kindergarten, wir unterstützten das Projekt Simon Neuberger, spendeten Bänke für den Park im Otto-Rauch-Stift. Dann waren da Fahrten zu Weihnachtsmarkten, Ausflüge unter anderem in eine Nudelfabrik, Weltgebetstag, Faschingsnachmittage, Seniorennachmittag, Frauenfrühstück, Wallfahrt, Andachten und vieles mehr. Leider lies das Interesse an den Angeboten nach, und man musste in letzter Zeit viele Termine wieder absagen oder auch Busse stornieren. Die ausscheidende Vorsitzende versprach, dass sie weiterhin die Pfarrei unterstutzen werde.

Diakon Michael Baumann entlastete den Vorstand. Nun kam der Punkt der Neuwahlen, da es jedoch keine Kandidatinnen für die Nachfolge gab, wurde ein Beschluss zur Auflösung der katholischen Frauengemeinschaft nach 146 Jahren verlesen, dem alle anwesenden Mitglieder einstimmig zustimmten.

.Alles hat seine Zeit“, meinte Baumann. „Es wird weitergehen, halt anders.“ Das Guthaben wird die Frauengemeinschaft spenden. Ein Teil geht nach Burundi zur Unterstützung der Flutopfer, der Rest bleibt in der Region für soziale Zwecke. Alle Mitglieder erhalten noch einen Brief, in dem sie genau über den Ablauf der Auflösung der Frauengemeinschaft informiert werden.

Michael Baumann bedankte sich bei allen für die geleistete Arbeit: „Es war einfach großartig, was ihr gemacht habt.“ Pfarrgemeinderatsvorsitzender Rene Rosche sprach auch im Namen von Pfarrer Reinhold Baumann für die geleistete Arbeit einen großen Dank aus: „Sie waren alle ein wichtiger Beitrag in der Pfarrei.“ Er wünschte allen von Herzen alles Gute, viel Gesundheit und Gottes Segen. kfg