Freudenberg

Corona-Krise VdK-Mitglieder aus Rauenberg und Boxtal haben seit Ende März über 850 Masken genäht / Stoffnachschub manchmal problematisch

Ihr Motto: „Wir sind füreinander da“

Archivartikel

Mit zu den ersten Näh-Akteuren von selbstgenähten Gesichtsmasken zählt der VdK Ortsverband Rauenberg.

Rauenberg/Main-Tauber-Kreis. Einige Mitglieder des VdK Ortsverbandes Rauenberg sitzen schon seit Ende März an ihren Nähmaschinen. Von hier aus wurden die 21 Ortsverbände des Kreisverbands Tauberbischofsheim durch die sofortige Unterstützung des ersten Kreisverbandsvorsitzenden Kurt Weiland mit aktiviert.

Mitglieder des Ortsverbands Boxtal waren ebenfalls zu Beginn der Krise mit im Boot der aktiven Unterstützer.

In guter Zusammenarbeit mit der Stadt Freudenberg, dem FSI-Büro und deren Näherinnen, haben alleine die Ortsverbände Rauenberg und Boxtal mit ihren sechs Näherinnen bis Ende April bereits über 850 waschbare Gesichtsmasken genäht. Die Näherinnen sind größtenteils Seniorinnen und Risikopersonen, die ihre Kraft und Zeit unermüdlich der Allgemeinheit zur Verfügung stellen.

Kostenlose Verteilung

Die Verteilung der Gesichtsmasken erfolgt kostenlos an die VdK-Mitglieder, deren Angehörige, die Einwohner der Ortschaften, Freunde, Bekannte und an bedürftige Familien.

Die Herausforderung steht immer wieder neu im Raum: Woher weitere Stoffe nehmen und die benötigten Nähfäden oder Gummibänder herbekommen. Nicht immer ist es einfach, rechtzeitig Nachschub zu bekommen.

Die VdK Ortsverbände Rauenberg und Boxtal erfüllen mit dieser Hilfsaktion ihr Motto „Wir sind füreinander da“.

Die Verbände verstehen sich grundsätzlich als Einrichtung, die sich für die Gemeinschaft ihrer Stadt selbstlos und verantwortungsbewusst einsetzen. pm