Freudenberg

Gemeinderat Freudenberg Keine Präsenzsitzung des Technischen Ausschusses / Beschlüsse wurden schriftlich gefasst

Grünes Licht für „Zebrastreifen“

Archivartikel

In der Freudenberger Altstadt soll ein Überweg Abhilfe für Fußgänger schaffen, welche die Hauptstraße überqueren wollen. Auch der Bau eines barrierefreien Zugangs war Thema im Ausschuss.

Freudenberg. In Sinne des Infektionsschutzes verzichtete der technische Ausschuss des Gemeinderats Freudenberg auf seine letzte Präsenzsitzung. Die notwendigen Beschlüsse wurden im schriftlichen Verfahren gefasst. Dies ist gemäß der Geschäftsordnung des Gemeinderats möglich.

Auf der Tagesordnung stand die Schaffung eines Fußgängerüberweges in der Hauptstraße Freudenberg auf Höhe der Einmündung der Maingasse. Die Mitglieder des Technischen Ausschusses stimmten einhellig zu und beauftragten die Verwaltung mit der nötigen Antragstellung.

Fußverkehrs-Check

Wie es in der Vorlage dazu heißt, fand bereits am 13. Oktober diesen Jahres eine Verkehrsschau zusammen mit der Polizei, dem Verkehrsamt und dem Straßenbauamt statt. Dabei wurden die Empfehlungen des Fußverkehrs-Checks 2019 zur Einrichtung des Fußgängerüberwegs in der Freudenberger Altstadt besprochen.

Der Bereich auf Höhe der Einmündung der Maingasse in die Hauptstraße wurde vom Büro Planersocietät, das den Fußverkehrs-Check in Freudenberg begleitet hatte, sowie von den Behörden empfohlen, da dort zur Notwendigkeit auch die gesetzlichen Vorgaben zur Einrichtung eines Fußgängerüberwegs vorliegen. Durch die Stadtwerke Wertheim wurde bereits eine Planung mit den möglichen Lampenstandorten vorgelegt.

Im nächsten Schritt will die Stadtverwaltung die Anwohner anschreiben und einen Termin für die Vorstellung der geplanten Maßnahme bekanntgeben. Das Aufbringen der Markierung durch das Straßenbauamt wurde für das Haushaltsjahr 2021 eingeplant. Für die Stadt Freudenberg entstehen keine Kosten.

In seinen Informationen ging Bürgermeister Roger Henning auf den barrierefreier Zugang zur Toilettenanlage am Maingarten ein. In der Sitzung des Gemeinderates am 15. Juni erhielt die Firma Schwend Metallbau aus Wertheim den Zuschlag für die dafür notwendigen Arbeiten. Dem Technischen Ausschuss lag nun die Planung der Firma zur Freigabe vor. Die Rampe soll nach dem ersten Podest als Stahlkonstruktion gebaut werden. Bis einschließlich des ersten Podestes ist die Ausführung mit Pflastersteinen vorgesehen.

Die Verwaltung hat den vorliegenden Plan bereits an das Landesamt für Denkmalpflege sowie an den kommunalen Behindertenbeauftragten Karl Höfling mit der Bitte um Stellungnahme weitergeleitet. Höfling habe laut Henning schon sein Einverständnis signalisiert. Der Bau der Rampe soll im Februar 2021 erfolgen.