Freudenberg

Ortschaftsratssitzung Schwerpunkt war die Neugestaltung eines Platzes für die Kirche

Barrierefreier Zugang und bessere Wege

Archivartikel

Rauenberg.Eine große Veränderung soll es auf dem Platz am Haus Raubachstraße 24 geben. Das alte Haus dort soll abgerissen werden. Entstehen wird ein neuer Platz für Kirche, Wendelinussaal und Kindergarten.

Vorgestellt wurde das Projekt von Pfarrgemeinderatsvorsitzendem Herbert Grein, der das Projekt als „einmalige Chance für die Kirche im Dorf“ bezeichnete.

Die Planungen dazu liefen seit zwei Jahren und man habe in dieser Zeit einige Probleme bewältigt. Zusammen mit der Stadt Freudenberg sei man auf einem guten Weg. Die Gesamtfläche des Grundstücks, das vom privaten Besitzer verkauft wird, beträgt 1515 Quadratmeter. Rund 600 Quadratmeter davon wird die Kirche kaufen, den anderen Teil eine Familie aus dem Dorf.

Parkplätze entstehen

Auf dem neuen kirchlichen Areal sollen acht Parkplätze für Kirche, Wendelinussaal und Kindergarten entstehen. Einer davon wird als Behinderten-Parkplatz ausgewiesen. Hinzu kommt ein weiterer Parkplatz für das Pfarrhaus und ein Stellplatz für Rettungsfahrzeuge im Einsatzfall. Weiterhin wird ein barrierefreier Weg zum barrierefreien Eingang der Kirche eingerichtet. Dieser werde nur eine geringe Steigung haben. Man wird einen Freisitz als Treff- und Gemeinschaftsplatz einrichten und einen Geräteschuppen errichten. Die Flächen auf dem Grundstück sollen gepflastert werden.

Die Gesamtinvestition liegt bei 200 000 Euro. Die Stadt Freudenberg fördert das Vorhaben mit 40 000 Euro aus dem Haushalt. Außerdem gelang es der Kirchengemeinde, eine Förderung des Leader-Programms zu erhalten. Die Stadt wird Bau und Erhalt der Wege übernehmen. Die Umsetzung der Maßnahme soll im kommenden Jahr erfolgen.

Kooperation gelobt

Bürgermeister Roger Henning lobte die enge Kooperation von Kirche, Stadt und Anliegern. Diese habe zwei Zielschwerpunkte. Man schaffe einen barrierefreien Zugang zu Kirche und Pfarrsaal und verbessere den Weg zum Kindergarten. Der Ortschaftsrat stimmte dem Bauantrag der Kirche einstimmig zu. Erneut aufgegriffen hatte das Gremium die Vergabe der Hausnummern im Neubaugebiet Abschnitt Maueräcker II.

Das Gremium hatte in der vergangenen Sitzung als Vorschlag an den Gemeinderat beschlossen, an die Häuser in der Erweiterung Hausnummern nach dem Prinzip „12 a-d“ zu vergeben. „Die Bauinteressenten sind mit dieser Lösung aber nicht glücklich“, sagte Weis. Er habe von der Verwaltung prüfen lassen, ob die Richtlinien für die Benennung einer Straße vorliegen. Dies ist der Fall.

So beantragte er im Ortschaftsrat, dass die Straße in der Baugebietserweiterung einen neuen Namen erhält. Dem stimmten alle Räte zu.

Der neue Straßenname soll ab dem zweiten Grundstück der Erweiterung gelten. Für die Namensgebung wird man unter den Rauenbergern einen Wettbewerb ausrufen. Bürger können Namensvorschläge einreichen.

Der Ortschaftsrat wählt daraufhin einen der Vorschläge aus und schlägt ihn dem Gemeinderat vor. Für den Vorschlagenden des ausgewählten Namens soll es einen kleinen Preis geben.

Im weiteren Verlauf der Ortschaftsratsitzung dankte Ortsvorsteher Siegbert Weis dem VDK Rauenberg für die Durchführung der Sammlung für die Kriegsgräberfürsorge. Dabei sind 553 Euro zusammengekommen. Für die Raubachhalle sucht man noch immer einen Hausmeister. Aus Reihen der Räte wurde gewarnt, dass in Rauenberg Betrüger unterwegs seien. Sie geben vor, Rauchmelder zu kontrollieren, um so in die Häuser zu gelangen.