Freudenberg

17. Tischkickerturnier in Boxtal Erneut große Resonanz / Spieler werden von Jahr zu Jahr besser

43 Zweierteams rivalisierten

Archivartikel

Boxtal.Bereits zum 17. Mal fand am Samstag im Boxtaler Gemeindezentrum das Tischkickertunier statt. Viele Mitspieler und Zuschauer waren der Einladung von SC Boxtal und des Angelvereins Boxtal gefolgt, so dass an und um die Kickertische dichtes Gedränge herrschte. Insgesamt traten 43 Zweierteams an. Ihre Spieler kamen aus der gesamten Region, so waren unter anderem Teams aus Ortschaften Wertheims, aus Hundheim, Collenberg und Tauberbischofsheim vertreten. Auffällig waren die Teamnamen.

So kickerten beispielsweise „Die Holzbirne“, „Suventus Urin“, „Energie Kopfnuss“ und „Liebe auf den ersten Kick“. Manche Spieler hatten sich extra Team-T-Shirts drucken lassen. Die männlichen Mitspieler waren am Samstag zwar in der Überzahl, aber auch die Damen zeigten, dass sie beim Kickern ganz vorne mit dabei sind. Die Mitspieler waren zwischen 13 und 64 Jahre alt. Auch jüngere Kinder waren gekommen und feuerten kräftig an.

Gespielt wurde an insgesamt sieben Wettbewerbskickern, drei davon brachten Teams mit, die restlichen sammelte man bei Boxtalern ein. „Wir versuchen im Laufe dieses Jahres, eigene Kicker anzuschaffen“, sagte Organisator Klaus Schwind. Gespielt wurde im Schweizer System mit fünf Vorrunden. Aus diesen kamen am Ende 16 Teams weiter, die im K.-o.-System um den Sieg kämpften. So kamen insgesamt 120 Spiele zusammen.

Die eingesetzte Auswertungssoftware sorgte in den Vorrunden dafür, dass stärke Teams auch stärkere Gegner erhielten. So hatte jeder eine Chance, weiter zu kommen. Neben den Wettbewerbskickern war der rund 50 Jahre alt „Traditionskicker“ beliebt. An diesem wurde zwar kein Turnier gespielt, dennoch hatten Mitspieler und Gäste daran viel Spaß.

Dabei sein ist alles

Für die ersten vier Platzierten gab es selbstgebastelte Pokale. Diese bestanden aus einem Tischkickermännchen und fungieren als Bieröffner. Jedes Mitglied der Gewinnerteams wurde damit ausgezeichnet. Jeder Mitspieler bekam als Gastgeschenk und Erinnerung einen Bierdeckel mit integrierten Flaschenöffner. „So bekommt jeder etwas“, sagte Schwind.

Das Gewinnen sei sowieso zweitranging. „Dabei sein ist alles, und alle sollen Spaß haben.“ Dieses Ziel wurde auf jeden Fall erreicht. Rund zwei Drittel der Teilnehmer waren bereits in den Vorjahren dabei. „Sie werden von Jahr zu Jahr besser“, sagte der Organisator. Die große Resonanz liegt wohl auch an der aufwendigen Werbung. So hatte Schwind extra ein Werbevideo für das Turnier produziert.

Für den reibungslosen Spielablauf sorgte die vierköpfige Spielleitung Carsten Leisering, Hubert und Laura Hennig und Marco Wanschura. Den Sieg holten sich am Ende „Collenberg 1“ (Dirk und Ingo Schröder). Auf Platz zwei spielten sich „die holen Stangen“ (Tristan Hopf und Benjamin Wagenknecht). Drittplaziertes Team war „Collenberg 2“ (Christof Weis und Walter Cavallo). Platz vier erreichten die „Arabs“ (Seleman Ahmad und Hasan Kaddour). bdg