Fränky'sche Nachrichten

Zauberei mit dem Licht

Archivartikel

An manchen Tagen kommt man nach dem Sonnenuntergang nach Hause. Auf dem Bürgersteig oder der Straße ist durch die Laternen meist noch alles hell erleuchtet. Aber sobald es näher an die Haustür geht, kann es dunkel werden. Doch dann geht manchmal wie durch Zauberei ein Licht an. Dahinter steckt aber kein Zauber, sondern ein kleines Gerät. Das hast du vielleicht schon einmal an einer Lampe gesehen. Es ist ein Bewegungsmelder. Doch wie funktioniert der eigentlich?

Der Trick dahinter ist eine Art Fühler. Er erkennt Menschen in Bewegung an ihrer Wärme. Der Fühler wird Sensor genannt. Er erkennt die Temperatur von Menschen auch, wenn sie noch weiter weg sind. Immer wenn das passiert, wird das Licht eingeschaltet. Es bleibt meist einige Zeit eingeschaltet, auch wenn man sich nicht bewegt. So hat man genug Zeit, um die Tür aufzuschließen und hineinzugehen.

Steine oder Rasen im Vorgarten sind normalerweise um einige Grad kälter als der Körper eines Menschen. Nur wenn es draußen sehr heiß ist, kann der Melder Probleme bekommen.

Es kann aber auch passieren, dass das Licht angeht, wenn Hunde oder Katzen am Bewegungsmelder vorbeilaufen. Denn auch sie haben meistens eine höhere Körpertemperatur als die Umgebung. Und auch wenn ein Auto in die Einfahrt fährt, geht das Licht an – wegen des Motors.

Tagsüber, wenn die Sonne hell genug scheint, kann man in der Einfahrt hin- und hergehen so oft man will. Das Licht bleibt aus. Denn so ein Bewegungsmelder besitzt noch einen weiteren Fühler – den Lichtsensor. Der misst, wie hell es draußen ist. Dadurch schaltet sich die Lampe erst dann ein, wenn man sie auch wirklich braucht.