Fränky'sche Nachrichten

Wie der Pfeil ins Ziel findet

Emma spannt ihren Bogen. Dabei führt sie die Sehne und das Ende des Pfeils bis an ihr rechtes Auge. Mit dem schaut sie über die Pfeilspitze hinweg auf ihr Ziel. Das andere Auge hält sie geschlossen. Emma berührt ihre Wange mit dem Pfeil, bevor sie schießt.

Das ist ihr Ankerpunkt. Der Ankerpunkt ist die Stelle, an der die Hand mit dem Pfeil das Gesicht berührt. Auch das Kinn kann zum Beispiel ein Ankerpunkt sein.

Das ist ein Trick: „Das machen wir, weil wir den Pfeil in der Augenlinie haben wollen“, sagt Madeleine Kunz. Sie ist Emmas Trainerin. Emma versucht immer auf die gleiche Weise zu schießen. Dadurch soll jeder Pfeil ähnlich fliegen.

Und Emma kann ein bisschen ausprobieren, wie sie noch besser trifft.

Hat der erste Pfeil etwa das Ziel zu tief getroffen, zielt sie beim nächsten Mal ein bisschen höher.