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Nicht stressen lassen!

Archivartikel

Im Unterricht aufpassen, danach Hausaufgaben machen und für einen Test Vokabeln lernen. Für die Schule hat man einiges zu tun. Manch ein Schüler fühlt sich dadurch gestresst. Das hat eine neue Studie ergeben, für die fast 7000 Schüler in sechs Bundesländern befragt wurden. Die Studie zeigt, dass vor allem Schüler in höheren Schulklassen sich gestresst fühlen - und Mädchen mehr als Jungen.

«Stress ist das Gefühl, überfordert zu sein, dass einem etwas zu viel wird», sagt der Experte Ralph Schliewenz. «Stress kann Angst auslösen, davor, zu versagen.» Das merkt man auch im Körper. Zum Beispiel steigen bei Stress Herzschlag und Puls, man schwitzt. «Stress kann schlecht für die Gesundheit sein», sagt der Fachmann. Menschen, die sich häufig gestresst fühlen, können zum Beispiel Bauchschmerzen und Kopfschmerzen haben.

Deswegen ist es gut, Stress gar nicht erst entstehen zu lassen. Dazu gehört unter anderem, dass man regelmäßig seine Hausaufgaben macht. So kommt man in der Schule besser mit und man vermeidet einen großen Berg an Arbeit. Oft hilft es auch, einen Wochenplan zu machen. Dort kann man sich einteilen, wann man was macht.

Gut gegen Stress ist Entspannung, sagt Ralph Schliewenz. «Man kann zum Beispiel versuchen, entspannt in den Tag zu starten, indem man an etwas Schönes denkt. Es gibt auch verschiedene Übungen, die man machen kann, um entspannt zu sein, zum Beispiel Yoga-Übungen.»

Und was ist, wenn man sich schon gestresst fühlt? «Wenn man zum Beispiel vor einer Klassenarbeit gestresst ist, kann man versuchen, sich mit Gedanken zu beruhigen. Man sollte auf sich selbst vertrauen und sich daran erinnern, dass man sich gut vorbereitet hat auf die Klassenarbeit.» Es gibt auch Übungen, die man machen kann. Ein Beispiel: Öffne leicht den Mund. Dann atme lange und gleichmäßig aus. Dann atme wieder ein - und dann wieder lange aus. Das beruhigt.