Fränky'sche Nachrichten

Käpt'n Sharky lässt sich von Erwachsenen nichts sagen

Archivartikel

Er nennt sich etwas angeberisch «Herrscher der sieben Weltmeere». Doch nicht bei allen kommt Käpt'n Sharky mit seiner Art gut an. Seit Donnerstag kannst du seine Abenteuer als Zeichentrick-Film im Kino sehen. Darin muss der Kapitän unter anderem mit einem ungebetenen Gast auf seinem Schiff klar kommen: dem Mädchen Bonnie. Wir haben mit Jule Hermann und Anton Petzold gesprochen. Sie sprechen Käpt'n Sharky und Bonnie. Und berichten über Momente, in denen sie selbst mal Außenseiter waren.

Mögt ihr eure Charaktere Käpt’n Sharky und Bonnie? Und was nervt?

Anton Petzold: «Bei Käpt’n Sharky ist es so, dass er sich von Erwachsenen nichts sagen lässt. Was er sich vorgenommen hat, zieht er durch. Wenn ihm jemand in die Quere kommt, lügt er die Person einfach an. Das würde ich teilweise anders machen.»

Jule Hermann: «Ich finde an Bonnie gut, dass sie ihre Meinung sagt. Allerdings überlegt sie manchmal nicht, ob sie Leute damit verletzt. Sie ist sehr selbstbewusst - und auch ein bisschen laut. Und ich mag, dass sie niemanden im Stich lässt und immer für ihre Freunde da ist.»

Im Film geht es ja auch darum, dass Käpt’n Sharky ein Außenseiter ist. Er ist anders als andere Kapitäne. Wie geht er damit um?

Anton Petzold: «Andere sagen: Der ist noch ein kleiner Junge, der eh nichts kann und eh bald untergehen wird mit seinem Schiff. Käpt’n Sharky will es deshalb allen beweisen und bringt so Sprüche wie: 'Ich bin der Herrscher der sieben Weltmeere'. Und er zeigt es den anderen dann ja auch tatsächlich!»

Gab es in eurem Leben auch schon mal Situationen in denen ihr euch als Außenseiter gefühlt habt?

Anton Petzold: «Ich spiele Fußball im Verein. Und ich weiß noch, wie ich als Kind in einen neuen Verein gekommen bin. Die anderen waren schon eine feste Mannschaft, und wenn man als Neuer dazukommt, ist es immer schwierig, da rein zu kommen. Dann muss man sein Bestes geben und zeigen, was man kann.»

Jule Hermann: «Ich glaube, dass sich jeder schon mal als Außenseiter gefühlt hat. Zum Beispiel, wenn man irgendwo neu ist. Dann muss man auf die Leute zugehen. Und es ist wichtig, dass man sich sagt: Ich stehe zu dem, was ich mache und zu dem, wie ich bin.»