Fränky'sche Nachrichten

Hündin Maple schnüffelt für die Wissenschaft

Maple ist eine besondere Hunde-Dame. Sie ist eine Labrador-Hündin und schnüffelt für die Wissenschaft. Mit ihrer Trainerin Laura Hollerbach ist sie Wildtieren wie etwa dem Luchs auf der Spur.

Und zwar für ein Institut, dass das Vorkommen von Luchsen, Wölfen und Wildkatzen erforscht.

Maples Nase ist dicht an den Boden gesenkt. Ihre knallrote Schleppleine spannt sich, als die Hündin Witterung aufnimmt und lossprintet. Schwanzwedelnd zeigt sie, dass sie etwas gefunden hat: das Häufchen eines Luchses. Gleich darauf gibt's als Belohnung ein Stück Wiener Würstchen.

In den USA gebe es im Naturschutz seit längerem vierbeinige Unterstützung, sagt Laura Hollerbach. Die Wissenschaftlerin prüft nun für das deutsche Institut, wie erfolgreich die Arbeit mit den Hunden ist.

Ein Test im Nationalpark Bayerischer Wald war bereits vielversprechend. Zusammen mit einem weiteren Suchhund erschnüffelte Maple mehr als 50 Proben von Luchs, Wolf und Wildkatze.

Spürhund Maple wird nicht viel anders ausgebildet als Hunde, die im Auftrag von Polizei oder Rettungsdiensten suchen - etwa Drogen, Sprengstoff oder Verschüttete. Nur die Gerüche, die Maple erlernen muss, sind andere. Nämlich wie die Häufchen von Luchs, Wolf oder Wildkatze riechen.