Fränky'sche Nachrichten

Ein Licht in der Dunkelheit

Ein Licht in der Dunkelheit! Jetzt im Herbst ist das besonders schön. Am 11. November wird es an vielen Orten in Deutschland Lichter in der Dunkelheit geben. Denn das ist der Martinstag. Er wird oft mit Laternen-Umzügen gefeiert. Dieser Tag soll uns auch daran erinnern, gut zu anderen Menschen zu sein. So wie es der Heilige Martin war. Martin lebte vor langer Zeit. Die wohl berühmte Geschichte über ihn erzählt von seiner Begegnung mit einem frierenden Bettler. Damals teilte Martin einfach seinen Mantel mit dem Schwert. Die eine Hälfte gab er dem Bettler, damit der nicht mehr frieren musste. Die andere behielt er für sich.

Wie feiern wir den Tag?

Unter anderem mit Laternenumzügen. Man nennt sie auch Martinsumzüge. Vielleicht hast du dir schon eine Laterne gebastelt? In die Laterne kommt eine Kerze oder ein elektrisches Licht. Damit geht man dann spazieren und erleuchtet die Dunkelheit. Manchmal verkleidet sich dafür auch jemand als Sankt Martin mit dem Mantel. Er reitet dann auch auf einem Pferd.

Essen wir etwas besonderes?

Manche Leute bereiten am Martinstag eine Gans zu: die Martinsgans. Oft gibt es dazu Klöße und Rotkohl. Viele backen auch ein Männchen aus Teig. Es schmeckt süß und hat verschiedene Namen. Man nennt ihn Weckmann, Martinsweck oder Stutenkerl.