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Unsuk Chin beim MozartLabor

Archivartikel

Zurück in Unsuk Chins eigene Lehrjahre geht es zum Auftakt des MozartLabors am 8. Juni. Sie selbst studierte Komposition bei György Ligeti, von dem sie sagt, er sei der wichtigste Komponist für sie. Sie hat längst ihren eigenen international bedeutenden Karriereweg beschritten, aber dass beider Werke ihre Faszination aus ganz ähnlichen Gedanken schöpfen, ist dennoch spürbar. Bei Ligeti wie Chin ist die Illusion zentrales Element und das große Ganze, dem sich das Einzelne unterordnet. Ob Ligeti oder Chin – ihre Tonschöpfungen können beide auf ihre Art durch zerbrechliche Zartheit beeindrucken oder wahre Klangfarbenexplosionen erzeugen. Ligeti hat seiner Schülerin das Interesse an Strukturen weitergegeben, in denen das Einzelereignis verschwindet und die erst im Ohr des Hörers ein Eigenleben entwickeln. Im Labor-Auftakt begegnen sich die ebenso komplexen wie klangsinnlichen Musiksprachen Chins und Ligetis.

Um 17 Uhr geht es im Burkardussaal des Exerzititenhauses Himmelspforten „Über Sterne und Sternenstaub – Unsuk Chin im Gespräch mit dem Physiker und Philosophen Prof. Dr. Stefan Klein“. Das Porträtkonzert Unsuk Chin beginnt um 20 Uhr in der Kilianskapelle.

  • FN-Card PREMIUM Inhaber erhalten zum Tagespass ein kostenloses Abendessen mit Künstlern und allen Mitwirkenden des MozartLabors.
  • Karten gibt es in den Kundenforen der FN. Pro FN-Card PREMIUM sind nur zwei Tickets erhältlich. Solange der Vorrat reicht.