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DFeB trauert um Max Geuter

Archivartikel

Der Deutsche Fechter-Bund trauert um sein Ehrenmitglied Max Geuter. Der frühere DFeB-Vizepräsident Sport und EFC-Generalsekretär starb im Alter von 80 Jahren.

Am 16. September 1937 wurde Max Geuter in Aachen geboren und zog in den 1950-er Jahren nach Frankfurt, wo er das Fechten beim Frankfurter TV 1860 erlernte. Er focht alle drei Waffen und wurde 1963 Deutscher Meister im Degen. Im selben Jahr wurde er Dritter bei den Deutschen Meisterschaften im Florett. Drei Mal nahm er an den Olympischen Spielen teil (1964, 1968 und 1972) sowie fünf Mal an Weltmeisterschaften.

Nach seiner sportlichen Karriere unterstützte er als aktives Mitglied ehrenamtlich den Deutschen Fechter-Bund. Er übernahm die Leitung des Kampfrichterwesens und wurde später ins Präsidium des DFB als Vizepräsident Inneres, Leistungssport und Internationales berufen.

Auch auf internationaler Ebene setzte sich Geuter für den Fechtsport maßgeblich ein. So war er FIE-Kampfrichter in allen drei Waffen und von 1985 bis 2004 Mitglied der FIE-Kampfrichter-Kommission.

Ab 1993 gehörte er dem Executive Committee der FIE an. 2000 verlieh ihm der FIE-Kongress die Ehrenmitgliedschaft. Wenige Jahre später folgte die Aufnahme in die Hall of Fame der FIE.

Auf europäischer Ebene wurde Max Geuter der erste Vize-Präsident der European Fencing Confederation von 1996-2005 und war deren Generalsekretär von 2005-2017. stk