Creglingen

Württembergisch-Franken Vortrag über Reformation in Jahrbuch

Langwieriger und schwieriger Prozess

Archivartikel

Creglingen/Frauental.Den langwierigen Reformationsprozess in Creglingen mit seiner Herrgottskirche und in Frauental mit seinem Zisterzienserinnenkloster hat der Bad Mergentheimer Historiker Dr. Christoph Bittel vor einiger Zeit in einem Abendvortrag in der ehemaligen Frauentaler Klosterkirche in Wort und Bild anschaulich dargestellt.

Jetzt ist der Vortragstext „Reformation in Creglingen und in Frauental. Versuch eines Überblicks“ im neuen Jahrbuch des rührigen „Historischen Vereins für Württembergisch-Franken“ erschienen, das durchgehend dem Reformationsjubiläum vor zwei Jahren gewidmet ist. Das Reformationsgeschehen in Creglingen und Frauental ist nicht nur wegen der Unterbindung einer Wallfahrt und der Aufhebung eines Nonnenklosters, sondern auch wegen des kurzen Auftretens einer Spielart der Täuferbewegung, der „Träumersekte“ mit religiös begründetem Partnertausch, von erheblichem Interesse.

Das Jahrbuch „Württembergisch Franken Band 102“ (ISSN 0084-3067) kann im Buchhandel erworben werden. Vereinsmitglieder erhalten es kostenlos.