Creglingen

Kunstverein Eine Nachfolgeregelung zeichnet sich ab

Es geht mit einem neuen Team weiter

Archivartikel

Creglingen.Eine Zeitlang hatte es so ausgesehen, als ob der Kunstverein Romschlössle Creglingen sich auflösen müsse – wegen fehlenden Nachwuchses und nicht mehr hinreichender Finanzen.

Elfriede Güllich und ihr Vorstandsteam haben dem Verein eine Generation lang sein Gepräge gegeben, 23 Jahre genau. Der Vorstand ist über eine lange Überlegungszeit zu der Überzeugung gelangt, dass die Organisation von zukünftigen musikalischen Veranstaltungen des Vereins und die Verantwortung dafür in jüngere Hände gelegt werden sollte. Der rührigen Vorsitzenden, die den Kunstverein stets mit großem Engagement führte, ist es schließlich doch gelungen, zumindest ein neues Kernteam auszumachen, das sich in Zukunft eine eigene Vereinsführung zusammenstellen wird. Manuela Naser und Christoph von Weitzel haben sich bereit erklärt, den Verein mit neuem Vorstand weiterzuführen.

Am Ende von Rehfelds Konzert mit Filmmusik verabschiedete sich der bisherige Vorstand des Kunstvereins und sagte dem Publikum „leise Servus“, bevor sich die neue Führung in spe selbst vorstellte. In das Servus stimmten auch die Besucher mit ein; es schien, als ob sie der bisherigen Vorstandschaft mit ihrem Servus Dank sagen wollten. „Und gibt’s auch kein Wiedersehn, oftmals war es doch schön“.

Inzwischen haben Manuela Naser und ihr künstlerischer Direktor bereits ein Jahresprogramm für das Jahr 2020 zusammengestellt. So wird im Februar ein Chopin-Konzert mit Georgi Mundrov stattfinden, dem im Mai eine Veranstaltung mit spanischer und italenischer Gitarrenmusik folgen wird. Von Weitzel betonte, dass er in Zukunft auch Veranstaltungen des Hohenloher Kultursommers nach Creglingen holen wolle. In diesem Rahmen wird ein Open-Air-Konzert im Romschlössle-Garten stattfinden. hoka