Creglingen

Reinsbronn Theaterverein verschiebt Saison in den November / Für jeden Abend gibt es einen Ersatztermin

Erst im Herbst „Unter Schwestern“

Die rasante Entwicklung hat auch dem Theaterverein Reinsbronn einen Strich durch die Rechnung gemacht. Nach der Premiere der Komödie „Unter Schwestern“ wurde die Saison abgesagt.

Reinsbronn. Die zwischen 15. März und 4. April wegen des Corona-Virus ausgefallenen beziehungsweise noch ausfallenden Vorstellungen des Theatervereins „Reinsbronner Bühnenzinnober“ im Reinsbronner Gemeindehaus sollen im November 2020 nachgeholt werden.

Wie der Theaterverein mitteilt, behalten erworbene Eintrittskarten ihre Gültigkeit. Wer den angebotenen Ersatztermin in Anspruch nehmen kann, muss nichts weiter unternehmen, denn seine Karte gilt automatisch für den ausgewiesenen Ersatztermin.

Neue Termine

Nur wer an dem jeweiligen Ersatztermin nicht ins Theater kann, soll sich bei der Firma Burnout Events melden. Man hat dann die Möglichkeit, entweder seine Tickets zurückzugeben – in diesem Fall wird das Eintrittsgeld zurückerstattet – oder aber einen neuen Termin zu suchen. Im Falle einer Rückerstattung für bereits gekaufte Tickets wendet man sich an die Firma Burnout Events (Ticketburner), die alles Nötige veranlasst. Mail: info@burnout-events.de, Telefon: 09848/9693961 (auf Band sprechen, Rückruf erfolgt).

Die Termine werden wie folgt verlegt: Sonntag, 15. März auf Sonntag, 8. November; Freitag, 20. März, auf Freitag, 13. November; Samstag, 21. März, auf Samstag, 14. November; Sonntag, 22. März, auf Sonntag, 15. November; Freitag, 27. März, auf Freitag, 20. November; Samstag, 28. März, auf Samstag, 21. November; Sonntag, 29. März, auf Sonntag, 22. November; Freitag, 3. April, auf Freitag, 6. November und Samstag, 4. November, auf Samstag, 7. November.

Streit unter Schwestern

Beginn ist freitags und samstags um 20 Uhr und sonntags bereits um 18 Uhr, Saalöffnung jeweils eine Stunde vorher. Da die Vorstellungen bei der Absage noch nicht ausverkauft waren, gibt es auch für Neu-Interessierte die Möglichkeit, Karten zu erwerben. Der Start des neuen Vorverkaufs ist jedoch noch nicht terminiert und wird rechtzeitig bekannt gegeben.

In der Komödie „Unter Schwestern“ des Finsterlohrer Autors Arno Boas besuchen zwei Schwestern – die ältere ledig, die jüngere verheiratet – unabhängig voneinander ihren verwitweten Vater. Beide Frauen eint dabei weniger die Freude auf das familiäre Wiedersehen, als vielmehr die Hoffnung auf väterlichen Beistand in Zeiten knapper Kassen. Denn beide sind geplagt von finanziellen Sorgen und hoffen auf väterliche Unterstützung. Der rüstige Witwer hat allerdings gerade gar keine Zeit für die Sorgen seiner Töchter, denn er sitzt quasi auf gepackten Koffern, als die Verwandtschaft aufkreuzt. Nachdem die Premiere noch stattfinden konnte, wurde der Theaterverein anschließend von der Entwicklung ebenso überrollt wie viele andere Veranstalter auch. Die Absage der Saison war alternativlos. Im November, so die Hoffnung der Verantwortlichen, ist man auf der sicheren Seite.