Buchen

Tag des offenen Denkmals in Buchen Baugeschichtliche Einblicke zum ehemaligen Marstall mit Peter Knoch

Zwei einstündige Führungen geplant

Archivartikel

Buchen.Der ehemalige Marstall in der Haagstraße, heute vor allem unter der Bezeichnung Belz‘sches Haus bekannt, ist eines der bauhistorisch interessantesten Gebäude innerhalb der Stadt Buchen.

Ursprünglich bildete das zweigeschossige Fachwerktraufenhaus mit massivem Erdgeschoss den nördlichen Abschluss des Kurmainzischen Kellereiareals und beherbergte Stallungen und Gesindekammern. Ende des 19. Jahrhunderts war der ehemalige Marstall im privaten Besitz von verschiedenen Landwirten. Von 1933 bis 1953 lebte und arbeitete hier der Landwirt Robert Belz, auf welchen die heute oft gebräuchliche Gebäudebezeichnung zurückgeht. Nach dem Wegzug von Belz kam das Gebäude in den Besitz der Stadt. Zunächst wurden kleinere Sozialwohnungen und ein Laden an der Ostseite eingebaut, bis dann im Rahmen der Altstadtsanierung in den 1980er Jahren der ehemalige Marstall zur Regionalstelle des Erzbistums Freiburg umgebaut wurde. Heute befinden sich größtenteils Verwaltungs- und Arbeitsräume des Bezirksmuseums Buchen in dem Gebäude. Seit einigen Jahren wurden am Gebäude weitere Sanierungsarbeiten durchgeführt, die vor kurzem abgeschlossen werden konnten.

Anlässlich des Tags des offenen Denkmals 2020 gibt Bauhistoriker Peter Knoch interessante Einblicke über die Geschichte und Besonderheiten des Gebäudes, deren bauliche Veränderungen im Laufe der Zeit und die durchgeführten Sanierungsarbeiten.

Die etwa einstündige Führung findet am Sonntag, 13. September, um 11 Uhr und nochmal um 13.30 Uhr statt. Treffpunkt ist jeweils vor dem Belz‘schen Haus in der Haagstraße 10.

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