Buchen

In Hainstadt Regenüberlaufbecken „Rosenäcker“ war Thema

Zwei Aufträge wurden vergeben

Buchen.Die Aufrüstung des Regenüberlaufbeckens 1 „Rosenäcker“ in Hainstadt stand auf der Tagesordnung des Gemeinderates am Montag. Einstimmig gingen die Aufträge an die Firma Henn aus Buchen und an die Firma Eliquo Stulz aus Grafenhausen.

Die wasserrechtliche Erlaubnis für das RÜB 1 „Rosenäcker“ ist abgelaufen und bedarf einer Neubeantragung. Die Erlaubnis wird von der Fachbehörde aber nur erteilt, wenn eine entsprechende Nachrüstung des RÜB mit einer Rechenanlage erfolgt.

Für diese Nachrüstung wurde ein zwischenzeitlich bewilligter Fachförderantrag gestellt – der Fördersatz liegt bei 41,9 Prozent. Einzige Bieterin war die Firma Eliquo Stulz GmbH aus Grafenhausen mit einer geprüften Angebotssumme von 168 726 Euro, die einstimmig mit dem Auftrag betraut wurde. Die Kostenschätzung lag bei 190 000 Euro.

Getrennte Vergabe

Die getrennte Vergabe der Gewerke „technische Ausrüstung“ und „Bauwerksarbeiten“ habe sich laut Stadtverwaltung bewährt, da sich so die jeweiligen Bieter entsprechend ihres Firmenprofils, ohne Einkauf von Subunternehmerleistungen, am Wettbewerb beteiligen können. Das ermögliche nur auf die Ausführung von Tiefbauarbeiten ausgerichteten Firmen die Teilnahme am Wettbewerb.

Drei Angebote wurden abgegeben, günstigste Bieterin ist die Firma Henn GmbH aus Buchen mit einer geprüften Angebotssumme von 131 608 Euro. Das nächsthöhere Angebot liegt bei 148 666 Euro, das höchste bei 160 661 Euro.

Bedingt durch das höhere Submissionsergebnis gegenüber der Kostenschätzung von 100 000 Euro wird der Haushaltsansatz um 7538 Euro überschritten. Die Finanzierung wird über die Kostenstelle „Kanal Oberhölzle“ in Hettingen gesichert, da nach der Schlussrechnung Kanalbau noch Haushaltsmittel auf dieser Kostenstelle zur Verfügung stehen. Die Mehrkosten für die Bauwerksarbeiten am RÜB 1 „Rosenäcker“ Hainstadt wurden laut Stadt der Fachbehörde angezeigt und von dieser als förderfähig anerkannt. Der Fördersatz beträgt, analog zur technischen, 41,9 Prozent. borg/stv

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