Buchen

Ausbildungsstart in der ÜAB 77 Auszubildende aus 39 Betrieben haben ihre Lehre begonnen / Palette ist mit 13 Berufen breit gefächert

Zahl der Ausbildungsverträge um 2,9 Prozent gestiegen

Neckar-Odenwald-Kreis.Das Foyer in der Überbetrieblichen Ausbildungswerkstätte Buchen (ÜAB) war voll besetzt, als 77 junge Menschen in das neue Ausbildungsjahr starteten. Im Laufe der nächsten Monate werden weitere 14 Auszubildende Teile ihres ersten Lehrjahrs in der ÜAB absolvieren.

Die neuen Auszubildenden kommen aus 39 Betrieben, und die Berufspalette ist mit 13 Berufen breit gefächert. Rund ein Drittel der Betriebe mit gewerblich-technischen Berufen im Neckar-Odenwald-Kreis kooperieren im ersten Ausbildungsjahr mit der ÜAB. Gegenüber dem Vorjahr ist die Zahl der abgeschlossenen Ausbildungsverträge um 2,9 Prozent gestiegen. Der kaufmännische Bereich zeigt ein deutliches Plus von 7,1 Prozent – die Ausbildungszahlen im gewerblich-technischen Bereich sind stabil mit einem leichten Minus von 0,8 Prozent. Dennoch konnten aufgrund fehlender Bewerber nicht alle angebotenen Ausbildungsplätze besetzt werden.

Beste Chancen

Geschäftsführer Jürgen Weiß freute sich bei seiner Begrüßung über die große Zahl an Auszubildenden und zukünftigen Mitarbeiter in den Kooperationsbetrieben: „Sie haben eine Entscheidung getroffen, die Ihnen beste Chancen für Ihre berufliche Zukunft bietet. In den Unternehmen wird qualifizierter Nachwuchs dringender denn je benötigt“.

Nachwuchs, der auch den neuen Anforderungen der Unternehmen mit den Veränderungen einer digitalisierten Arbeitswelt gerecht wird. So wurden die Ausbildungsordnungen und Rahmenlehrpläne der industriellen Metall- und Elektroberufe sowie des Mechatronikers im letzten Jahr aktualisiert und die Ausbildungsinhalte auf den neuesten Stand der Technik angepasst.

36 Mitgliedsunternehmen tragen die auf Initiative der IHK Rhein-Neckar gegründete ÜAB: eine starke Gemeinschaft für die berufliche Bildung in der Region. Das siebenköpfige Ausbildungsteam vermittelt die Ausbildungsinhalte, die von den Betrieben, insbesondere in der Grundbildung, selbst nicht abgedeckt werden können. In der Zusammenarbeit wird damit eine hohe Qualität erreicht und der Transfer neuer Technologien auf breiter Basis sichergestellt.

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