Buchen

190. Schützenmarkt Oberschützenmeister Achim Schubert zog eine positive Bilanz / Schausteller und Marktbeschicker sind mit dem Verlauf insgesamt zufrieden

Weniger Besucher fanden den Weg zum Markt

Der 190. Buchener Schützenmarkt ging am Sonntag zu Ende. Schützen, Schausteller und Marktbeschicker blickten insgesamt zufrieden auf die vergangenen Festtage.

Buchen. Zufrieden mit dem Verlauf des Schützenmarktes zeigte sich am Sonntag Oberschützenmeister Achim Schubert (Schützengesellschaft Buchen) bei der traditionellen Abschlusspressekonferenz im Weinzelt. Das wurde erstmals auf dem Wimpinaplatz vor dem Rathaus aufgebaut und von der Familie Gutekunst von der „Seeterrasse“ Eberstadt bewirtet. „Wir sind zufrieden mit Verlauf und Standort“, so Gregor Gutekunst.

„Es war kein herausragender, aber auch kein schlechter Schützenmarkt“, fasste Thorsten Goldbach, seit 28 Jahren mit seinem Ringwerfen-Stand in Buchen vertreten, die Tage in der Bleckerststadt zusammen. Goldbach dankte den Schützen, was von den anderen Schaustellern und Marktbeschickern bekräftigt wurde. Es sei ein ruhiges und friedliches Fest gewesen, freute er sich. Jedoch habe es keinen richtigen Rundlauf für die Besucher gegeben, der aber sehr wünschenwert sei. Marktmeister Frank Helm notierte sich die Anregung und will sehen, was sich machen lässt. Sogleich wurde aber von einem Marktbeschicker der Standort in der Wilhelmstraße – also einer Randlage – als positiv bewertet, weil sie die Fußgängerzone mit dem Schützenmarkt verbinde.

Insgesamt sprachen die Schausteller und Marktbeschicker von weniger Besuchern. Das erste Wochenende sei schwach gewesen, wohl wegen der Hitze. Und auch an den Abenden habe der Besuch schnell nachgelassen, wohl wegen der zeitigen Kühle. Der Markt müsse an Attraktivität gewinnen, was durch ein besonderes Fahrgeschäft erreicht werden könnte. Oberschützenmeister Achim Schubert und Marktmeister Frank Helm zeigten sich offen für derartige Vorschläge, man müsse aber bei einem Fest inmitten der Stadt auch die Platzverhältnisse stets im Auge behalten. borg

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