Buchen

„Demokratie wagen?“ in Buchen Ausstellung des Generallandesarchivs Karlsruhe im Kulturforum Vis-à-Vis

Weg Badens im Blick

Archivartikel

Buchen.Im Jahre 1818 erließ das Großherzogtum Baden eine für die damalige Zeit richtungsweisende frühkonstitutionelle Verfassung. Hundert Jahre später brach die Monarchie schließlich zusammen und Baden wurde 1919 eine Republik.

Auf diese wichtigen Zäsuren innerhalb der badischen Geschichte nimmt die Ausstellung „Demokratie wagen? Baden 1818-1919“ des Generallandesarchivs Karlsruhe Bezug und veranschaulicht dem Ausstellungsbesucher den einzigartigen Weg Badens, dem oft zitierten liberalen „Musterländle“, anhand einer großen Fülle von aussagekräftigen, teilweise bisher unbekannten Exponaten und Dokumenten.

Urteilsfähigkeit stärken

Dabei stehen die Fragen nach den Handlungsmöglichkeiten der badischen Bevölkerung, nach der Entwicklung von der großherzoglichen Alleinherrschaft zur Volkssouveränität und nach der Durchsetzung universeller Menschen- und Bürgerrechte im Zentrum. Die demokratiegeschichtliche Ausstellung möchte besonders auch junge Menschen und Schüler ansprechen und sie in ihrer historischen und demokratischen Urteilsfähigkeit stärken.

Die Wanderausstellung „Demokratie wagen? Baden 1818-1919“ im Kulturforum Vis-à-Vis in Buchen (Kellereistraße 23) ist vom 16. Juli bis 23. August jeweils Dienstag bis Freitag und Sonntag von 14 bis 17 Uhr zu sehen.

Die Ausstellungseröffnung findet am Mittwoch, 15. Juli , um 19 Uhr statt. Aufgrund der aktuellen Corona-Krise ist die Teilnehmerzahl auf 50 Personen begrenzt. Verbindliche Anmeldungen sind per E-Mail (tobias-jan.kohler@buchen.de) und Telefon (06281/31108) noch möglich, solange es die Kapazitäten zulassen.

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