Buchen

FN-Bildungsprojekt Auch in diesem Jahr nehmen Auszubildende des Bankunternehmens teil / Klemens Gramlich: „Zeitung lesen bildet“

Volksbank-Azubis unter den „Faktencheckern“

Buchen.Unter den neuen „Faktencheckern“ sind auch in dieser Staffel wieder Auszubildende der Volksbank Franken, die seit vielen Jahren als ein Sponsor des FN-Bildungsprojektes in Aktion tritt.

Die angehenden Finanzassistenten Anna Nohe und Sven Tiepoldt, Timo Metz (Bankkaufmann) sowie Jannis Knüttel (IT-Kaufmann) nehmen in diesem (Schul-)Jahr an dem Projekt der Fränkischen Nachrichten teil, das in den vergangenen Jahren erfolgreich unter der Überschrift „Klasse Azubis – Schlaue Köpfe fördern“ durchgeführt wurde.

In den Räumen des Bankunternehmens in Buchen ließen sich die angehenden „Banker“ am Montag im Beisein von Klemens Gramlich den „Fahrplan“ für die kommenden Monate von Dieter Schwab vorstellen. Der Chefredakteur der Fränkischen Nachrichten erklärte den vier Azubis in einer Präsentation, dass sie für ein Jahr die digitale Zeitung der FN erhalten. Die Kosten für das Abo übernimmt in ihrem Fall die Volksbank Franken.

Einmal im Monat gibt es ein Quiz, in dem Fragen aus den Ressorts Politik, Wirtschaft, Sport, Kultur und Vermischtes sowie Lokales auf die Auszubildenden warten. Die Tests werden ausgewertet und sowohl die Azubis – als auch ihre Ausbilder – können die Ergebnisse einsehen.

„Schreibwerkstatt“

Im „Fahrplan“ mitinbegriffen sind auch zwei Workshops: Zwei Redakteure besuchen die Schüler und bringen ihnen bei einer „Schreibwerkstatt“ unter anderem den Berufsalltag eines Journalisten näher. Und: Die Landeszentrale für politische Bildung entsendet das Team „Demokratie“, das über Fake News, Hatespeech und Internet-Stalking aufklärt.

Zum Abschluss des Projektes erhalten die Schüler ein Zertifikat, das sie beispielsweise der Bewerbung für einen Job beilegen können.

Um die Bedeutung solcher Unterlagen zu unterstreichen, stellte Dieter Schwab eine Studie der Bertelsmann-Stiftung vor. Diese entstand in Zusammenarbeit mit der Universität Stuttgart und dem Frauenhofer Institut.

Die Frage lautete: „Welche Faktoren sind entscheidend für eine Führungskraft?“ 2500 Führungskräfte wurden befragt, zusätzlich folgten 40 Tiefeninterviews. Das Ergebnis: Kommunikations- und Medienkompetenz landete auf dem ersten Rang.

„Informiert ist nur, wer sich richtig informiert“, fügte der FN-Chefredakteur hinzu und empfahl den Bankkaufleuten einen Blick auf das Geschehen in der Welt und natürlich die Wirtschaftsseite, „gerade, wenn Ihr Kunden eine Empfehlung geben wollt.“

„Zeitung lesen, sich fortbilden, über den eigenen Tellerrand hinausschauen, das ist uns sehr wichtig“, erklärte denn auch Klemens Gramlich von der Volksbank Franken und zählte die Vorteile der täglichen Lektüre auf, die vor allem dann zum Tragen kämen, wenn man mit Kunden spreche: „Es ist wichtig, zu wissen, was in der Region und darüber hinaus passiert. Zeitung lesen bildet.“

„Man lernt und bildet sich weiter“

Auf die besten und fleißigsten der insgesamt 400 Teilnehmer des FN-Bildungsprojekts aus Main-Tauber- und Neckar-Odenwald-Kreis warten neben dem „umfassenden Überblick des Zeitgeschehens – auf der Welt und in der Region“ darüber hinaus attraktive Preise.

„Nutzt die Chance, die Zeitung zu lesen. Dann habt Ihr ein Thema, kommt leichter mit den Kunden ins Gespräch“, empfahl zum Abschluss der Präsentation Ilka Schäfer den neuen „Faktencheckern“. Die Informatikkauffrau hat sich im vergangenen Jahr an dem Projekt der Fränkischen Nachrichten beteiligt und weiß: „Man lernt viel dabei und bildet sich weiter.“ mem

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