Buchen

Unterstützung für hilfsbedürftige Menschen Hilfsaktion 2019 der katholischen Frauengemeinschaften (kfd) der Region Odenwald-Tauber für Rumänien

Viele leben ohne Strom, Wasser und Heizung

Archivartikel

Odenwald-Tauber.Ziel der Spendenaktion ist auch in diesem Jahr wieder, bestehende Initiativen für notleidende Menschen in Rumänien wie Suppenküchen, Kinderhilfeprojekte, Altenheime und mehr zu unterstützen.

1500 Kilometer lang war der Weg für die drei großen Sattelschlepper mit wertvollen und dringend benötigten Hilfsgütern von Deutschland nach Rumänien. Die Kosten dafür konnten aus der Spendenaktion von 2018 erbracht werden. Viele Helfer vom Freundeskreis Oradea/Villingen begleiteten die Fahrzeuge und auch Irmgard Rösch, mittlerweile 86 Jahre alt, war wieder bei der Verteilung der gespendeten Gaben dabei. Es ist erstaunlich und bewundernswert, wieviel Energie und Engagement sie immer noch für die Rumänienhilfe aufbringt.

Die gespendeten und teils gezielt hinzu gekauften Hilfsgüter wurden auf täglichen Rundfahrten verteilt: an die Caritas mit ihren verschiedenen Hilfsprojekten, an Schwester Renate, die sich besonders um behinderte Kinder, die Landpfarreien und die Armenviertel kümmert, an eine Behindertenorganisation, an Kinderheime, die Kinderklinik und an weitere soziale Einrichtungen.

Für viele Deutsche ist es unvorstellbar, in welch ärmlichen Verhältnissen viele Menschen in Rumänien heute noch leben, insbesondere in den selbst errichteten Hütten in den Armenvierteln – ohne Strom, Wasser und Heizung. Wie glücklich sind die Kinder dieser wirklich Ärmsten der Armen, wenn sie auch nur ein Päckchen oder sonst eine kleine Hilfe erhalten.

In den Dörfern stehen viele Häuser leer, da die arbeitsfähigen Bewohner ins Ausland gehen, um ihren Lebensunterhalt dort zu verdienen. Es gibt immer weniger Handwerker und Fachkräfte, ebenso verlassen auch immer mehr Ärzte das gebeutelte Land. Der Freundeskreis Oradea in Villingen bemüht sich bereits seit fast 30 Jahren mit seinen Hilfstransporten darum, dass die Menschen, die ihr landschaftlich so schönes Land lieben, in ihrer Heimat bleiben können und es wieder aufbauen helfen. Eine letzte Chance sehen manche Landsleute noch darin, dass sich ihr Land mit seinen vielen und reichen Kulturschätzen und seinen gastfreundlichen Menschen zunehmend auch für den Tourismus öffnet.

Auch in diesem Jahr werden wieder ausschließlich Geldspenden erbeten, damit ganz gezielt dort geholfen werden kann, wo die Not vor Ort am größten ist. Sachspenden können nur direkt in Villingen angenommen werden.

Wer spenden möchte, wendet sich an die Leiterinnen der (kfd-) Frauengemeinschaft in seiner Pfarrgemeinde. Dort kann man das Geld abgeben oder auf Wunsch auch die Kontonummer erhalten. Abgabeschluss ist der 13. Dezember.

Weitere Informationen sind bei Regina Köhler, Referentin für Frauenpastoral, Telefon 06281/522925, E-Mail: regina.koehler@esa- dioezesanstelle.de zu erhalten.

Zum Thema