Buchen

Start in die Narrenkampagne Unter dem Motto „66 Jahre Getzemer Narre“ einen farbenfrohen und lebhaften Umzug präsentiert

Über 500 Teilnehmer in 23 Gruppen

Der Start in ihre Jubiläumskampagne ist den „Getzemer Narren“ mit ihrem Umzug überzeugend gelungen.

Götzingen. Die Fastnachtsfreunde aus nah und fern erlebten in Herzkerschehausen unter dem Motto „66 Jahre Getzemer Narre“ einen farbenfrohen und lebhaften Umzug als Entree in die anstehende Narrenkampagne.

Begünstigt durch eine recht freundliche Witterung genossen die Narren diesen Premierenumzug offensichtlich, tanzten und hüpften in ihren bunten Kostümen zur Musik der begleitenden Kapellen und Bands, verteilten fleißig Kamellen und andere Süßigkeiten sowie auch diverse trinkbare Kostproben, versprühten in ihrer Vorfreude auf die närrische Session 2020 narrenfrohe Laune, die sich natürlich auch auf die zahlreichen Fastnachtsfreunde aller Altersstufen entlang der Zugstraße übertrug.

So gelang es dem Jubelverein mit Unterstützung von über 500 Teilnehmern in 23 Gruppen in vielfarbigen und teils auch sehr phantasievollen Kostümen und Uniformen für Herzkerschehausen den „Narren-Karren anzuschieben“. Recht vielseitig und teils mit sehr phantasievollen Namen präsentierte sich der Reigen der teilnehmenden Korporationen als da waren die „Borschurle“ aus Binswangen, die „Hanmertli“ aus Bödigheim, die „Schorlemafia“ aus Trienz, die „Wulle-Wack“ aus Limbach, die „Morrehexe“ aus Buchen, die „Hossa“ aus Schefflenz, die „Gäässwärmer“ aus Adelsheim, die „Fugschelöcher“ aus Zimmern, die „Bajazzos“ aus Schloßau, die „Klingemänner“ aus Waldhausen, die „Umpferpfortzer“ aus Boxberg, die „Milchsäuli“ aus Rosenberg, die „Rauchschwalbe“ aus Bofsheim, die „Schlotfeger“ aus Seckach, „Ranzengarde“, „Hexen“, „Bauernballett“ sowie die Römer“ mit Fahnenschwinger und Fanfarenzug aus Osterburken, der Carnevals-Verein aus Hardthausen, die „Schmiede“ aus Götzingen und natürlich die „Getzemer Narre“ mit mehreren Gruppen und vor allem auch stilisierten „Herzkersche-Baum“ als einem Symbol der „Getzemer Faschenoacht“. Zusätzlich für zünftige musikalische Begleitung sorgten die Musikkapellen aus Götzingen und Rinschheim.

Der Umzug mündete mit der „After-Ümzuch-Party“ vor und in der Turn- und Festhalle in toller Atmosphäre und klang in uriger und echter Faschingsstimmung erst weit im Sonntag aus.

Die demonstrierte Freude und Erwartung hinsichtlich der bevorstehenden „Fünften Jahreszeit“ war bei den Fastnachtern aller Couleur unübersehbar, wirkte begeisternd und ließ den Funken überspringen auf die Zaungäste. Einige Marketenderstationen entlang des Zugweges bemühten sich um das leibliche Wohlergehen von Teilnehmern und Zuschauern. Die Bewirtung der stattlichen Narrenschar bei der Abschluss-Party besorgten der Musikverein, der Gesangverein, der Tennisclub, der Sportverein, der Fotoclub und die Fastnachtsgesellschaft als harmonisch operierende „Getzemer Bedarfs-AG“. jm

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