Buchen

Nachbarschaftsgrundschule Götzingen Stadtwerke und Förderverein übergaben einen Wasserspender

Trinkwasser per Knopfdruck für Schüler und Lehrer

Archivartikel

Götzingen.„Wasser marsch!“ heißt es ab sofort an der Grundschule in Götzingen: Schüler und Lehrer können, ist die Schule erst einmal wieder geöffnet, auf den neuen Wasserspender zurückgreifen. Gemeinsam mit den Stadtwerken Buchen und dem Förderverein der Grundschule realisierte die Schulleitung diesen neuen Service, der gleichzeitig auch Vorbildcharakter haben soll.

Dabei übernahmen die Stadtwerke mit 1000 Euro und der Förderverein der Nachbarschaftsgrundschule mit 1500 Euro die Kosten für die Aufstellung. Der Förderverein übernimmt zusätzlich noch die jährlichen Wartungskosten. Übergeben wurde der Wasserspender im Beisein von Manuela Seitz, der Vorsitzenden des Fördervereins der Grundschule Götzingen, Rektor Harald Ockenfels, Geschäftsführer Andreas Stein und Gerd Herold von den Buchener Stadtwerken. „Für Wohlbefinden, Konzentrations- und Leistungsfähigkeit ist es sehr wichtig täglich ausreichend Wasser zu trinken“, erklärte Andreas Stein bei der Einweihung des Spenders. „Dies ist mit einer der Beweggründe gewesen, hier einen Wasserspender zu sponsern. Darüber hinaus ist Wasser aus dem Hahn grundsätzlich wesentlich günstiger als aus der Flasche“, so Andreas Stein weiter. Qualitätseinbußen muss auch niemand befürchten, wie er betonte: „Das Leitungswasser hat überall in Deutschland Trinkwasserqualität. Und das hiesige Hahnenwasser stammt direkt aus dem Bodensee und ist von besonders guter Qualität.“ Das Tafelwassersystem ist direkt an das Buchener Wassernetz angeschlossen und gewährleistet eine hygienisch einwandfreie Wasserqualität. Denn „Leitungswasser“ hat einen entscheidenden Vorteil: Es ist das am besten kontrollierte Lebensmittel mit sehr strengen Grenzwerten für kritische Stoffe, wie Blei, Nitrit und Nitrat. Die deutsche Trinkwasserverordnung gehört zu den strengsten Lebensmittelverordnungen und hat weltweit Vorbildfunktion.

Ebenso der Wasserspender selbst, er erfüllt die höchsten hygienischen Kriterien: Mit UV-Licht zum Beispiel werden noch eventuell auftretende Keime direkt an der Ausgabe des Wassers abgetötet.

Darüber hinaus ist auch der Lerneffekt nicht zu unterschätzen den ein Wasserspender vermittelt. Denn sauberes Trinkwasser ist für viele Millionen Menschen in der Welt immer noch unerreichbarer Luxus.

Auch Rektor Harald Ockenfels betonte die Vorteile des neuen Wasserspenders: „Wenn viele Schüler den Spender nutzen, dann vermeiden wir auch Müll in Form von Plastikflaschen. Das müssen wir uns alle bewusst machen. Ich sehe hier also sowohl einen ökologischen wie pädagogischen Aspekt. Und auch die Vielseitigkeit der Anlage überzeugte die Schüler bereits, neben stillem gekühltem und ungekühltem Wasser gibt es auch kohlensäurehaltiges Wasser. Kein Wunder, dass der neue Wasserspender sich schon jetzt großer Beliebtheit erfreut.

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