Buchen

Gemeinderat in Kürze 130 000 Euro für Geo-Informationssystem

Teures, aber notwendiges „Update“ beschlossen

Archivartikel

Buchen.Weitere Themen der Buchener Gemeinderatssitzung am Montagabend waren der Bebauungsplan „Höhlenblick“, der Aufbau eines Geo-Informationssystems und die Anschaffung eines Teleskopladers.

Zusätzliche Bauflächen

Mit dem „Höhlenblick“ bei Eberstadt möchte die Stadt weitere Bauflächen zur Verfügung stellen. Die Nachfrage danach könne von der Stadt aus dem vorhandenen Bestand nicht abschließend befriedigt werden. Deshalb sei die Ausweisung weitere Bauflächen unabdingbar. Das 2,3 Hektar große Gebiet wurde dank der Zustimmung des Gemeinderates zusätzlich in die Aufstellung des Bebauungsplanes mitaufgenommen.

Eine nicht „unerhebliche Summe“, wie es Günter Müller nannte, investiert die Stadt nach Zustimmung des Gremiums in den Aufbau eines Geo-Informationssystems. Für 130 000 Euro soll mit dem Geo-Informationszentrum Schwing & Dr. Neureither (Mosbach) ein Vertrag abgeschlossen werden. Wie der Fachbereichsleiter „Kultur und Stadtentwicklung“ erklärte, sei die Investition wichtig, um „nicht noch weiter von der technischen Entwicklung abgehängt zu werden“. Im Sinne einer nachhaltigen Stadtentwicklung soll unter anderem ein Baumkataster aufgebaut werden, um den Bestand besser kontrollieren und gegebenenfalls Sicherheitsmaßnahmen frühzeitiger durchführen zu können. Im Bereich grafische Informationssysteme müsse dringend eine Weiterentwicklung vorgenommen werden, so Müller. „Spielereien stehen hierbei nicht auf der Angebotspalette.“

Einstimmig beschlossen wurde in der Sitzung auf die Anschaffung eines Teleskopladers. Dieser soll bei den abwassertechnischen Anlagen der Stadt zum Einsatz kommen und wird für 46 172 von der Firma Helmut Jakob Pfeifer aus Fürth im Odenwald geliefert.

Das Gremium stimmte auch zu, eine geplante Bauausführung auf dem „Hühnerberg“ vom Bebauungsplan zu befreien, damit diese umgesetzt werden kann. ms

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