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Virtueller Vortrag Über Ursachen, Folgen und Vorbeugungsmaßnahmen informiert

Tägliche Bewegung und gesunde Ernährungen helfen bei Herzproblemen

Archivartikel

Mosbach.Müdigkeit, Atemnot und Wassereinlagerungen in den Beinen sind typische Symptome für eine Herzschwäche, medizinisch auch Herzinsuffizienz genannt. Viele Menschen sind davon betroffen. In einer virtuellen Informationsveranstaltung klärten die Neckar-Odenwald-Kliniken deshalb über die Diagnose und moderne Behandlungsmöglichkeiten auf. Die Resonanz war groß.

Über eine Stunde berichtete Dr. Peter Oberst, Sektionsleiter und Kardiologie an den Kliniken, über das schwache und kranke Herz und stand seinen mehr als 50 virtuellen Besuchern Rede und Antwort. Mit Bildern und Fakten informierte der Mediziner über die vier Stadien von Herzschwäche, ihre Ursachen, ihre Folgen und ihre Therapiemöglichkeiten. Bei einer Herzschwäche ist der Muskel nicht mehr richtig in der Lage, das Blut durch den Körper zu pumpen. Um Herzschwäche vorzubeugen oder auch zur Stärkung eines geschwächten Herzens, rät Oberst dazu, auf Nikotin und Alkohol zu verzichten. Dafür ist gesunde Ernährung wichtig, denn Erkrankungen wie Bluthochdruck, Diabetes oder Fettstoffwechselstörungen liegen einer Herzschwäche oft zugrunde. Auch Sport und tägliche Bewegung sind wichtig, um Übergewicht abzubauen. Regelmäßige angepasste Aktivitäten sind daher sinnvoll. Wie das individuelle optimale Pensum aussieht, sollte man mit dem Arzt absprechen.

Bei fortgeschrittener Herzmuskelschwäche werden geeignete Medikamente wie ACE-Hemmer oder Betarezeptorblocker verschrieben. Jede medikamentöse Therapie muss individuell auf den Patienten und die Erkrankung abgestimmt werden.

Zur Diagnose von Herzschwäche nutzen Dr. Oberst und sein Team Laborparameter, das Ruhe- und Belastungs-EKG und den Herz-Ultraschall. An den Neckar-Odenwald-Kliniken zählt die Echokardiografie zu den Standarduntersuchungen bei der Diagnostik der Herzmuskelschwäche. Klinikgeschäftsführer Frank Hehn freut sich auch bei diesem Patienteninformationsabend sehr darüber, dass die virtuellen Informationsveranstaltungen der Kliniken so zahlreich angenommen werden. Bei der nächsten virtuellen Veranstaltung informieren Dr. Winfried Munz und Hebamme Ramona Throm am 24. November um 18 Uhr über das Thema Schwangerschaft und Geburt an den Kliniken.

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