Buchen

Neuer Birnenbaum beim Mehrgenerationenhaus Katholischer Deutscher Frauenbund beteiligt sich an Aktionswoche

Symbolisches Zeichen für den Klimaschutz

Archivartikel

Buchen.Zur „Ökumenischen Schöpfungszeit“ der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen gehört die bundesweite Aktionswoche „für mich. für dich. fürs Klima“ des Katholischen Deutschen Frauenbundes (KDFB). An ihr beteiligten sich auch die Buchener Mitglieder: Am Montag wurde im Garten des Mehrgenerationenhauses in der Hollergasse ein Birnbaum gepflanzt.

Nachmachen erwünscht

Auf zahlreiche Nachahmer hoffte Vorsitzende Ingrid Weinmann. „Wir wollen ein Zeichen für Klimaschutz und die Bedeutung der Schöpfung setzen“, erklärte sie. Die Pflanzaktion verstehe sich dabei als „kleiner Beitrag zum großen Ganzen“. Wie sie bekannt gab, sei der Frauenbund einer von zwei Zweigvereinen der Erzdiözese Freiburg, der sich aktiv an der Woche beteilige. „Ziel und Zweck des Projekts besteht darin, dass Klimawandel und Klimaschutz als wichtige Anliegen propagiert werden sollen, aber auch der Austausch über die Welt von morgen und zur Gestaltung der Zukunft verfolgt wird“, schilderte Weinmann. Ihr Dank galt neben allen Mitstreiterinnen auch Ingrid Scheuerer, Manuela Ernst, Kirsten Hartl und Helga Schwab-Dörzenbach vom Mehrgenerationenhaus.

Zu danken wusste auch Buchens Beigeordneter Benjamin Laber. Er bezeichnete die Beteiligung an der „bemerkenswerten“ Aktion als „sehr erfreuliches Bekenntnis zur Zukunft“ – zumal die Projekte des Frauenbunds ohnehin als Bereicherung für Buchen anzusehen seien. Der Standort im weitläufigen Garten des Mehrgenerationenhauses sei ein idealer Platz, an dem sich Jung und Alt an dem Birnbaum erfreuen können. „Klimaschutz geht jeden etwas an“, konstatierte er.

Allerdings sei mit bloßem Kritisieren niemandem geholfen. „Wer die Welt zum Positiven verändern möchte, muss wie der Frauenbund selbst damit anfangen“, merkte Laber an.

Für die Pfarrgemeinde wartete Achim Edelmann mit einer kleinen Geschichte über die Beständigkeit ausstrahlenden, den Menschen ein Gefühl für die Jahreszeiten schenkenden Bäume auf. „Sie stehen symbolisch für den Lauf der Zeit“, betonte er und hielt fest, dass eine feste Verwurzelung und Berechenbarkeit gerade in einer von Kurzlebigkeit dominierten Zeit wieder intensiver gewünscht werden. „Bäume entfachen Heimatgefühle und setzen ein Zeichen der Hoffnung, durch das wir anstehende Aufgaben auch in Zukunft gut bewältigen können“, hob er hervor.

Nachdem der Setzling in die Erde gelassen wurde, erinnerte Ingrid Weinmann an einen weiteren Baustein der Aktionswoche, der noch bis zum 31. Dezember andauert: Die Unterschriftenaktion „fürs Klima – Tempo 130 auf Autobahnen“ soll ein Signal zur Geschwindigkeitsbegrenzung auf deutschen Autobahnen setzen. „Weiterhin ruft der Frauenbund dazu auf, während der Aktionswoche pro Spaziergang drei Teile von liegengelassenem Müll mit nach Hause zu nehmen und zu entsorgen und das Auto auch mal stehen zu lassen“, erklärte die Vorsitzende und brachte eine Fahrradaktion mit Bezug auf die hierbei eingesparten Auto-Kilometer im kommenden Frühjahr ins Spiel. ad

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