Buchen

Kriegsgräberfürsorge Keine Haus- und Straßensammlung

Spende soll überwiesen werden

Archivartikel

Buchen.Regierungspräsidentin Sylvia Felder ruft dazu auf, die Haus- und Straßensammlung des Volksbundes Deutscher Kriegsgräberfürsorge, die noch bis 15. November läuft, mit einer Spende zu unterstützen. Da die traditionelle Sammlung aufgrund der Corona-Lage nicht durchgeführt werden darf, sollen Interessierte Spenden überweisen.

Das Engagement für Frieden und Völkerverständigung dürfe auch in Zeiten von Corona nicht vernachlässigt werden. Die beiden Weltkriege hätten schmerzlich bewiesen, dass ohne Erinnerung, ohne das Lernen aus der Geschichte keine Versöhnung und damit auch kein dauerhafter Frieden möglich sei. „Versöhnung ist eine Voraussetzung für Frieden“, so Felder und der Bezirksvorsitzende des Volksbunds, Axel E. Fischer, MdB, in dem gemeinsamen Aufruf. So sei es zur Aufgabe des Volksbunds geworden, nicht nur die Toten der Weltkriege zu suchen und würdig zu bestatten, sondern sich für die Versöhnung über den Gräbern, für Verständigung und für den Frieden zu engagieren.

„Je weiter die beiden Weltkriege zurückliegen, desto wichtiger wird es, das Erinnern an die Folgen von Krieg wach zu halten.“ Deswegen engagiere sich der Volksbund auch in der Jugend- und Bildungsarbeit. Auch heute noch sucht der Volksbund nach Kriegstoten und pflegt deren Gräber. Damit diese Ziele verwirklicht werden können, wird dazu aufgerufen, bei der Haus- und Straßensammlung zu spenden oder zu überweisen (BW Bank Karlsruhe IBAN DE34 6005 0101 0001 0099 90). „Nur so kann die wichtige Arbeit des Volksbundes, die zur Erhaltung des Friedens in der Welt beiträgt, fortgeführt werden“, betonen Regierungspräsidentin Sylvia M. Felder und der Bezirksvorsitzende des Volksbundes, Axel E. Fischer.

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