Buchen

Sitzung des Ortschaftsrates Oberneudorf Bebauungspläne „Fuchsenhecke“ und „Hofacker“ waren Thema

Sanierungsmaßnahmen im Bereich des Friedhofs

Archivartikel

Oberneudorf.In der jüngsten Sitzung des Ortschaftsrates Oberneudorf wurde durch Fachbereichsleiter Günter Müller der Baugebietsentwurf zur Aufstellung eines Bebauungsplanes „Fuchsenhecke“ auf Gemarkung Oberneudorf vorgestellt.

In diesem Zusammenhang erklärte Müller, dass sich das Plangebiet im rechtskräftigen Flächennutzungsplan befindet. Anschließend klärte Müller die Ortschaftsräte ausführlich über die Eigentumsverhältnisse der Grundstücke im Geltungsbereich des Bebauungsplanes auf. Danach bezog er sich auf den Bebauungsplanentwurf und zeigte auch den danebenliegenden rechtskräftigen Bebauungsplan „Hofacker“. Es könnten mit einer ‚Ringstraße’ etwa zehn Bauplätze entstehen. Eine Problematik wird die Situation des Niederschlagwassers sein, erklärte der Fachbereichsleiter. Der öffentliche Kanal könne dieses nicht auffangen. Es werde eine Ableitung ins Gewässer angestrebt oder es müsse eventuell ein Retentionsfilter im Baugebiet angelegt werden, wie zum Beispiel im Baugebiet „Bremmwiese“. Abschließend erklärte Müller die Erschließungskosten. Hier gelte der Grundsatz, dass 95 Prozent der Erschließungskosten durch die Eigentümer gezahlt werde. Der Ortschaftsrat Oberneudorf stimmte der Aufstellung des Bebauungsplanes „Fuchsenhecke“ einstimmig zu.

Im Anschluss erläuterte Ortsvorsteher Roland Ohnhäuser die Sanierungsmaßnahmen im Bereich des Friedhofs Oberneudorf. Die Sanierungsmaßnahmen und der Wegebau im Bereich des Friedhofes seien bereits 2017 beschlossen worden. Es werden die Hecken entfernt und die Böschungen durch L-Steine befestigt. Eine Bepflanzung nach Vorschlag von Stadtgärtner Norbert Schurz werde dann wieder angebracht. Die Heckenbepflanzung entlang des Treppenaufgangs werde hingegen ersatzlos beseitigt. Ortsvorsteher Roland Ohnhäuser ging nochmals auf die Informationsveranstaltung zum selben Thema am 22. Januar ein. Er betonte, dass die Einwände und Vorschläge der Bürger und Ortschaftsräte am Ende Grundlagen der Beschlussfassung seien.

Neues Urnengrabfeld

In diesem Zusammenhang legte der Ortsvorsteher einen Entwurf für das neue Urnengrabfeld vor und erklärte die geplante Maßnahme. Berücksichtigt werden muss der Hinweis eines Mitbürgers, dass an der Stelle der geplanten Urnengräber früher ein betonierter Abfallbehälter war. Der Ortschaftsrat stimmte der Sanierung der Wege im Friedhof mit Pflaster einschließlich der wegbegleitenden Neupflanzung der He-cken sowie dem damit verbundenen Einbau von L-Steinen einstimmig zu. Außerdem stimmte der Ortschaftsrat der Anlage eines Urnengrabfelds mit acht Urnenwahlgräbern entsprechend der vorgelegten Vorlage einstimmig zu.

Ortsvorsteher Roland Ohnhäuser gab zudem bekannt, dass das Buswartehäuschen noch gestrichen und der Vorraum des Tankraumes des Dorfgemeinschaftshauses noch renoviert werden müsse. Anschließend übernahm der Vorsitzende der Jagdgenossen Karl-Heinz Hemberger das Wort und informierte, dass an den Wegen am Grillplatz und zum Biotop der im vergangenen Jahr eingebrachte Schotter wieder entfernt wird und stattdessen diese Bereiche asphaltiert werden. Die Unkosten werden von dem Budget für Feldwegunterhaltung (Jagdgeld) übernommen. Des Weiteren bezog Ortsvorsteher Roland Ohnhäuser sich auf den Zeitungsartikel der Tageszeitungen zum Ausbau der B 27 und erläuterte die Ergebnisse einer Informationsveranstaltung mit dem Regierungspräsidium. Dann gab er weiter bekannt, dass es wieder ein Wettbewerb zum Thema „Unser Dorf hat Zukunft“ geben wird, der mit 3000 Euro bezuschusst werde. Zur Initiative „Mein Schutzengel“ betonte Ortsvorsteher Roland Ohnhäuser abschließend, dass der entsprechende Hinweis am Eingang des Rathauses in Oberneudorf angebracht werde. Fei

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