Buchen

Zu den Gottesdienstzeiten Glocke ist zu hören / 1976 Guss und feierliche Weihe

Rochus-Glocke läutet: Bürger sind als Gemeinschaft im Gebet vereint

Buchen.Vielen Mitbürgern ist es ein großes Anliegen, in diesen Tagen Gemeinschaft zu erleben. Es wird deutlich vor Augen geführt, wie verletzlich und ausgeliefert wir als Menschen letztendlich sind. Hier kommt dem Heiligen Rochus als Fürsprecher eine wichtige Bedeutung zu. Buchen hat seinem Fürsprecher eine besondere Kostbarkeit gewidmet: Die größte Glocke der katholischen Kirchengemeinde St. Oswald ist die St.-Rochus-Glocke. Sie wurde komplett mit Spenden aus der Bevölkerung finanziert. Am 3. September 1976 wurde sie im Beisein des Pfarrgemeinderates und des damaligen Bürgermeisters Josef Frank in Heidelberg gegossen. Die feierliche Weihe erfolgte am 7. November 1976 durch Abt Clemens Lashofer vom Stift Göttweig.

Sie komplettierte das Glockengeläut der Buchener Stadtkirche um das „eingestrichene d“. Die Buchener mussten lange auf diese fünfte Glocke des Glockengeläutes verzichten, da ihre Vorgängerin zu Kriegszwecken im 2. Weltkrieg eingeschmolzen worden war. Die Freude war groß und die besondere Bedeutung der Glocke allen bewusst. Versehen mit dem Bild des Heiligen Rochus, trägt sie die Aufschrift: „Hl. Rochus Schutzpatron, bitt’ für uns bei Gottes Thron, dass der Seuchen Todeskraft künftig nie Verderben schafft.“ Nun wird die Glocke zu den üblichen Gottesdiensten läuten, uns alle zum Gebet aufzurufen, in dem die Bürger dann wieder als Gemeinschaft vereint sind. Die Gottesdienste sind Montags um 9 Uhr, Donnerstags um 18.30 Uhr und Sonntags um 10.30 Uhr und 19 Uhr.

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