Buchen

Helene-Weber-Schule in Buchen Stimmungsvolle und würdige Verabschiedung der Abiturienten

Prägende Erfahrungen und Erinnerungen

Buchen.Nicht im Rahmen eines klassischen Abiturballs, aber doch ausgesprochen stimmungsvoll und würdig wurden am Donnerstag die 38 Abiturienten des Sozialwissenschaftlichen Gymnasiums der Helene-Weber-Schule verabschiedet. Die Feier mit begrenzter Teilnehmerzahl fand auf dem Innenhof des Schulgeländes statt.

Eröffnet wurde die Feierstunde von Schulleiter Christof Kieser, der zur bestandenen Prüfung gratulierte und zur Verleihung der Preise überging. Der Scheffelpreis für beste Leistungen im Fach Deutsch ging an David Rödel.

In seiner Rede rief er zu mehr Lebensmut und Optimismus auf. Gleichermaßen habe man nicht nur unter außergewöhnlichen Umständen die Reifeprüfung abgelegt, sondern auch prägende Erfahrungen und Erinnerungen von bleibendem Wert geschaffen. Damit verbunden wurde der Dank an alle Mitschüler, Eltern, Geschwister und die Lehrkräfte – besonders aber an den als „Seele der HWS“ bezeichneten, jedoch verhinderten Studiendirektor Heiko Hinninger.

Weitere Preise und Belobigungen nahmen David Rödel, Kathrin Kreßner und Vicky Walter (Chemie) sowie Vivien Mai (Preis im Fach Pädagogik) und Celina Müller (Preis im Fach Gesundheit und Pflege) entgegen; den Sozialpreis für besonderes ehrenamtliches und soziales Engagement erhielt Sophia Bechtold aus den Händen von Ehrenamtskoordinatorin Tanja Bauer (Johannes-Diakonie Mosbach).

Gelobt wurden zudem die hervorragenden schulischen Leistungen von Larissa Müller (1,3), Celina Müller (1,4), David Rödel (1,5), Sophie Rathmann (1,6), Celine Fauser, Vivien Mai (beide 1,7), Vicky Walter (1,8) sowie Lara Baumann und Lara Kilian (beide 1,9).

Dass auf externe Grußwortredner und das Buffet verzichtet wurde, bedeutete freilich nicht den Entfall des sonst typischen Rahmenprogramms. Ganz im Gegenteil verstanden es die Abiturienten der HWS auch unter diesen Voraussetzungen, so humorvoll wie sympathisch für gute Unterhaltung zu sorgen. Ein Beispiel hierfür wäre die launige Definition des Lehrerberufs: So sei ein Lehrer zwar bestrebt, das Wissen an die nächste Generation weiterzugeben, habe im Grunde seines Herzens aber den Beruf aus drei Gründen namens Juli, August und September gewählt – die nahenden Sommerferien lassen grüßen.

Auch Schulleiter Christof Kieser wurde mit Dank für sein jederzeit offenes Ohr gewürdigt. „Durch unsere Lehrer bekam wir Talente gezeigt, an die wir selbst vielleicht nicht geglaubt hätten“, hoben die jungen Erwachsenen erfreut hervor. Schließlich hieß es, die Köpfe zum Himmel zu recken: Mit allerhand guten Wünschen versehene Luftballons zu Ehren der Abiturienten stiegen in die Lüfte. ad

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