Buchen

Ehemalige Gemeinschaftsunterkunft Anmietung durch den Pflegedienst „Hand in Hand“

Neue Wohnungen an der Eberstadter Straße

Archivartikel

Buchen.Zusätzlicher Wohnraum in Buchen: Der Familientrakt der ehemaligen Gemeinschaftsunterkunft für Asylbewerber in der Eberstadter Straße erhält eine neue Funktion. Der Pflegedienst „Hand in Hand“ hat sich beim Landratsamt gemeldet und nachgefragt, ob die Wohnung anzumieten sind.

Nach „kurzen, unkomplizierten Gesprächen“, wie es Geschäftsführer Mazlum Oktay bezeichnete, fiel die Entscheidung pro Pflegedienst. Acht Wohnungen, alle seniorengerecht, sind voraussichtlich ab Mitte Oktober bezugsfertig. Drei davon sind bereits vergeben.

50 Quadratmeter groß

Wie Oktay erwähnt, seien individuelle Serviceangebote über den Pflegedienst bestellbar, aber kein Muss. „Wir bieten einen Fahrdienst an, falls Einkäufe in der Stadt erledigt werden müssen.“ Zu Fuß sei die nächste Einkaufsmöglichkeit per Gehweg etwa in 500 Metern erreichbar. Die Wohnungen haben eine ungefähre Größe von 50 Quadratmetern und zeichnen sich unter anderem dadurch aus, im Eingangs- und Flurbereich besonders breit zu sein. „Die Räume sind nicht verzwickt, sondern einfach strukturiert angelegt worden“, lobt Oktay das Landratsamt, welches das Gebäude gebaut hat. 2016 wurden die Räumlichkeiten erstmals bezogenen, Baubeginn war im August 2015. Der Geschäftsführer des Pflegedienstes betont, dass die Wohnungen „für alle Klientel“ geeignet sind. Man habe bereits einen jungen Interessenten. „Wir stehen dem offen gegenüber“, so Oktay.

Aufgrund der Lage an der Eberstadter Straße, leicht außerhalb von Buchen, können angrenzende Feldwege für Spaziergänge genutzt werden. Und mit dem Landratsamt wurde vereinbart, dass die Parkplätze gemeinsam mit den Mitarbeitern des gegenüberliegenden Verwaltungsgebäudes – hier ist unter anderem das Veterinäramt untergebracht – genutzt werden können.

Zwar gibt es keinen Fahrstuhl im Gebäude, aber dafür hat sich Oktay etwas einfallen lassen. „Wir wollen einen Treppenlift anlegen. Das muss niemandem zugemutet werden, dass er vom ersten Stockwerk ins Erdgeschoss ziehen muss, nur weil das Treppenlaufen nicht mehr möglich ist.“ Während im Inneren des Gebäudes die letzten Arbeiten vorgenommen und den Wohnungen der „Feinschliff“ verpasst wird, muss draußen noch die Grünanlage bearbeitet werden. ms

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