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„Getzemer Moarkd“ Viele Besucher waren gekommen, um dem Platzkonzert der Musikkapelle Götzingen zu lauschen / Angebotspalette war recht vielfältig

Nach zwei Schlägen von Daniela Gramlich floss das Bier

Archivartikel

Götzingen.Zur Freude der Marktbesucher und der Marktbeschicker war beim 217. „Getzemer Moarkd“ der Wettergott mit von der Partie und machte gegenüber den letzten Markttagen damit einiges wieder gut.

So hatte sich dank der freundlichen Herbstwitterung bereits zur Markteröffnung eine stattliche Zahl an Besuchern auf dem Schulhof eingefunden, um dem traditionellen Platzkonzert der Musikkapelle Götzingen zu lauschen. Und der Besuch zahlte sich aus, denn unter der Stabführung von Erhard Schmitt erfreute die Blaskapelle mit ihren vielfältigen Liedvorträgen und konnte die Zuhörer vor allem mit einem sehr ansprechenden Medley aus altbekannten Melodien erfreuen. Für diesen sehr ansprechenden musikalischen Marktauftakt erschallte verdientermaßen kräftiger Applaus auf dem Pausenhof der Nachbarschaftsgrundschule.

Eingebettet in dieses klingende Markt-Entree absolvierte Daniela Gramlich, Götzingens neue Ortsvorsteherin, gekonnt und erfolgreich ihre öffentliche Premiere im neuen Amt. Sie hieß Besucher, Standbetreiber, Aussteller und die am Marktgeschehen beteiligen örtlichen Vereinen willkommen und übermittelte Grüße des verhinderten Bürgermeisters Roland Burger. Damit verband sie den Dank der Ortschaftsverwaltung an alle an Organisation und Gestaltung des Marktes Beteiligten, ganz besonders die Musikkapelle, die mit ihrem Auftritt den Stellenwert dieses Traditionstages unterstreiche.

In einem kurzen Rückblick verwies sie auf die Historie des Getzemer Wendelinusmarktes und verwies auch auf dessen durch wirtschaftliche Entwicklung und sich wandelndes Kaufverhalten seitens der Bevölkerung veränderte Bedeutung. Sie wünschte allen Besuchern und Händlern einen erlebnis- und erfolgreichen Markttag und animierte zum Nutzen der zahlreichen Angebote zum Probieren, Kaufen und Informieren beim gemütlichen Marktbummel. Nicht unbedeutend sei dabei natürlich auch die Pflege der Kommunikation, für die der Markttag freilich wie eh und je eine ideale Gelegenheit biete. Den anstehenden obligatorischen Bieranstich, ihre zweite Premiere, absolvierte Daniela Gramlich unter Assistenz des Repräsentanten der Distelhäuser Brauerei sehr gekonnt, nach zwei Schlägen floss der Gerstensaft in die Gläser – es gab Freibier für Ehren- und Zaungäste, der 217. „Getzemer Markt“ war eröffnet.

Dank der freundlichen Witterung flanierten über den Tag zahlreiche Marktbesucher vorbei an den Ständen der fliegenden Händler und informierenden Organisationen. Die Angebotspalette war recht vielfältig von Allerheiligengestecken über Bücher, Felle, Getränke, Haushaltswaren, Hofladen-Angeboten, Holz-Dekoartikel, Näharbeiten oder Schmuck bis zu Spiel- und Süßwaren.

Eingehend informieren lassen konnten sich die Besucher über die Angebote von Mehrgenerationenhaus, Pflegedienst, AWN oder der Nepal-AG. Weitere Angebote waren Führungen in der Pfarrkirche St. Bartholomäus, Flohmarkt, Kasperle-Theater und Sportler konnten sich im Torwandschießen üben. Natürlich war auch für das leibliche Wohl an diesem Tag Vorsorge getroffen, mehrere Vereine warteten mit Speiseangeboten auf. jm

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