Buchen

Stadtverwaltung Buchen Ab Montag, 4. Mai, ist wieder für den Publikumsverkehr geöffnet / Ortsverwaltungen öffnen ebenfalls

Mundschutz ist Voraussetzung für den Einlass ins Rathaus

Archivartikel

Buchen.Von Normalität mag niemand sprechen. Aber erste vorsichtige Schritte in diese Richtung geht die Stadtverwaltung Buchen, indem sie ab Montag, 4. Mai, – wie viele andere Rathäuser im Kreis und darüber hinaus – ihren Haupteingang wieder für den Publikumsverkehr öffnet. Allerdings mit Einschränkungen, auf die ein Plakat am Eingang hinweist.

Das Tragen eines Mundschutzes ist Voraussetzung für den Einlass. Zusätzliches Personal im Foyer fragt nach dem Anliegen und verweist die Bürger weiter.

Speziell im Bürgerbüro erwartet man einen größeren Andrang, weil in den letzten Wochen bei coronabedingt geschlossenen Türen nur die wichtigsten Anliegen bearbeitet werden konnten. Im Bürgerbüro wird man vorübergehend von Montag bis Mittwoch durchgehend von 8 bis 16 Uhr, am Donnerstag durchgehend von 8 bis 18 Uhr und am Freitag von 8 bis 13 Uhr der Kundschaft zur Verfügung stehen. Wartezeiten müssen einkalkuliert werden. Das Foyer wird unter Einhaltung der Abstandsgebote zum Wartebereich umfunktioniert. Unter Umständen muss, wie auch in den Geschäften, vor dem Rathaus auf Einlass gewartet werden. Deshalb kann es ratsam sein, nicht gleich in den ersten Tagen vorstellig zu werden.

Für die anderen publikumsintensiveren Bereiche wie Standesamt, Gewerbeamt, Bauamt oder Integration bittet die Verwaltung weiter darum, da, wo das möglich ist, vorab telefonisch Kontakt aufzunehmen und einen individuellen Termin zu vereinbaren, um unnötige Wartezeiten und zu volle Räumlichkeiten zu vermeiden.

Die Ortschaftsverwaltungen, die feste Sprechzeiten haben, öffnen im Übrigen mit Ausnahme von Hettingen – dort wird am Dienstag gestartet – ebenfalls wieder zu den gewohnten Zeiten. Auch hier ist ein Mundschutz Pflicht.

„Mit Disziplin, einer guten Organisation und ein bisschen Geduld auf beiden Seiten werden wir das langsame Hochfahren des öffentlichen Dienstbetriebes gut meistern“, ist sich auch Bürgermeister Roland Burger sicher. Er betont, dass im Rathaus auch bei geschlossenen Türen durchgängig gearbeitet wurde: „Da wurde viel online oder über das Telefon erledigt. Einige Kollegen haben Überstunden oder alten Urlaub abgebaut oder liegen Gebliebenes abgearbeitet. Aber arbeitslos war bisher niemand. Im Gegenteil, auf der Führungsebene und in Bereichen wie dem Ordnungsamt war besonders viel zu tun, weil die auf ministerialer Ebene getroffenen Verordnungen permanent umzusetzen waren und die Flut an immer neuen Erlassen und Auslegungen immens war und immer noch ist.“

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