Buchen

Konzertreihe „Buchen in concert“ Eröffnet wird die Reihe mit einem attraktiven Dozentenkonzert der Joseph-Martin-Kraus-Musikschule am Samstag, 19. Oktober

Männerkammerchor Cantabile Limburg gastiert

Buchen.Fünf Abonnementveranstaltungen sowie ein Sonderkonzert umfasst die nächste Saison der Reihe „Buchen in concert“. Eröffnet wird die Reihe mit dem Klangbogen III, einem attraktiven Dozentenkonzert der Joseph-Martin-Kraus-Musikschule am Samstag, 19. Oktober 2019, um 19.30 Uhr in der Stadthalle Buchen.

Nach den erfolgreichen Klangbogen-Konzerten 2016 und 2017 konzertieren Dozenten der JMK-Musikschule nun zum dritten Mal im Rahmen der Reihe „Buchen in concert“. Insgesamt 13 aktuelle und ehemalige Lehrbeauftragte der Musikschule präsentieren dabei ein äußerst farbenreiches klassisches Programm. Es wirken mit: Holger Ams (Violine), Reinhild Dorloff (Violoncello), Christine Eberherr (Harfe), Veronika Fenzl (Violine), Maria Gimeno Regal (Oboe), Philipp Hagemann (Violoncello), Bettina von Hindte (Sopran), Angela Leupold (Sopran), Jutta Pfeil (Violine), Eva Reiners-Ams (Viola), Christian Roos (Klavier), Martin Schmidt (Flöte) und Maria Westerman (Klavier). Auf dem Programm stehen Werke der Kammermusik ebenso wie Lieder und Opernarien. Karten für dieses erste Abo-Konzert sind bei der Geschäftsstelle der Buchener Musikschule (Obergasse 1, Tel. 06281/556500) erhältlich.

Die Reihe der Abonnementkonzerte wird fortgesetzt am Freitag, 16. November, mit den „Songs of Darkness“, einem Konzert für Chor und Live-Elektronik. Die Songs of Darkness sind Musik der Nacht und Dunkelheit. In diesem ungewöhnlichen Werk verbinden sich klassische Chormusik und zeitgenössische Neukompositionen, die mit elektronischen Klängen verwoben werden. In der Stadthalle gastiert der Junge Kammerchor Rhein-Neckar unter Leitung von Mathias Rickert.

Amüsant und unterhaltsam

Amüsant und unterhaltsam wird es dann am 2. Februar im Seitenbacher-Forum mit dem „Weißen Rössl à trois“: Musik auf humorvolle Weise zu präsentieren, ohne sie zu denunzieren, das ist das Erfolgsrezept des Duos Sabine Fischmann und Michael Quast. Gründliche Werkanalyse und lustvolle Musikalität sind die Basis, dann greifen sie - zum Vergnügen des Publikums - zu drastischen Mitteln und karikieren das Opernpersonal bis zur Kenntlichkeit. So geschehen mit der Fledermaus, Carmen und Don Giovanni, womit sie zu den Salzburger Festspielen eingeladen waren. Die Presse attestiert ihnen „die Passion von Besessenen“ und „Kabinettstücke auf Augenhöhe mit historischen Größen der Musikclownerie wie Karl Valentin.“ Im „Weißen Rössl à trois“ erwartet das Publikum keine alpenländische Heimatschnulze, sondern eine freche Komödie rund um weltbekannte Hits, die überraschend neu zu hören sein werden.

Ein meisterlicher Kammermusikabend erwartet die Klassikfreunde am 8. März in der Stadthalle, wenn das preisgekrönte Notos-Klavierquartett seine Visitenkarte abgibt. Das Notos Quartett gilt als eine der herausragenden Kammermusikformationen der Gegenwart. Publikum wie Kritiker bewundern neben der „virtuosen Brillanz und technischen Perfektion“ des Ensembles besonders den „Sinn für die Balance und das Zusammenspiel, welcher jedes Detail der Komposition hörbar macht“, wobei es „die Zuhörer mit den innig gespielten Tönen direkt ins Herz trifft“. Zur Aufführung gelangen Klavierquartette von Mozart, Martinu und Dvorak.

Ein weitere Spitzenchor präsentiert sich mit dem Männerkammerchor Cantabile Limburg unter Leitung von Jürgen Faßbender am 21. März in der Stadthalle im Rahmen eines Sonderkonzerts. Cantabile Limburg gehört seit Jahren zu den international anerkannten Spitzenensembles unter den Männerchören. Die Programme sind geprägt durch enorme Vielseitigkeit. Von der klassischen Vokalpolyphonie über Madrigale, romantische Lieder von Schubert bis Reger bis zu zeitgenössischen Kompositionen im geistlichen und weltlichen Bereich, und das jeweils aus verschiedensten Sprach- und Kulturräumen, reicht das Repertoire, das die Sänger stilsicher beherrschen. Abgerundet wird das Programm durch zahlreiche Arrangements aus dem Bereich Pop-, Jazz- und Unterhaltungsmusik.

Am 10. Mai folgt mit einer Orchester-Matinee das letzte Abokonzert. Es gastiert die Junge Kammerphilharmonie Rhein-Neckar unter Leitung von Thomas Kalb. Auf dem Programm stehen Franz Schuberts Streichquartettsatz c-Moll D 703 in der Fassung für Streichorchester, Robert Schumanns Cellokonzert a-Moll op. 129 für Violoncello und Streicher sowie die Metarmorphosen für 23 Solostreicher von Richard Strauss. Als Solist konnte Jakob Spahn gewonnen werden, Solocellist des Bayerischen Staatsorchesters.

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