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Horst Bauch verabschiedet

Letzter Gottesdienst in Bödigheim

Archivartikel

Bödigheim.Einen ereignisreichen Tag erlebte die katholische Pfarrgemeinde von Seckach-Bödigheim an einem der vergangenen Sonntage. Ereignisreich, da nach 16-jährigem Dienst der Mesner Horst Bauch in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet wurde.

Wohlverdienter Ruhestand

Pfarrer Martin Drathschmidt und Pfarrer Andreas Schneider aus der Seelsorgeeinheit Adelsheim-Osterburken-Seckach, und damit auch zuständig für die Kirchengemeinde in Bödigheim, nahmen mit schwerem Herzen diese Verabschiedung vor. Bauch wurden, neben seiner Entlassungsurkunde, auch ein Präsent des Gemeindeteams von Bödigheim übergeben und in einer kleinen Feier seine Verdienste gewürdigt. Dieser Abschied gestaltete sich noch schwerer, da schon seit längerer Zeit eine wichtige Frage im Raum stand und einer Antwort bedurfte.

In den vergangenen Jahren wurde es immer mehr offenkundig, dass der Gottesdienstbesuch von Jahr zu Jahr abnimmt und zum jetzigen Zeitpunkt von sehr wenigen Gläubigen getragen wird. Aufgrund dieser Fakten hat sich das Gemeindeteam von Seckach die Frage gestellt, ob weitere katholische Gottesdienste in Bödigheim noch sinnvoll und zukunftsfähig sind.

Künftig in Seckach

Nach Rücksprache mit den Gottesdienstbesuchern wurde dabei schnell klar, dass die Gottesdienste in Seckach sinnvoller sind. Dies erscheint auch praktikabel, da gerade bei Hochfesten der Besuch der Bödigheimer Gläubigen in Seckach schon seit längerer Zeit praktiziert wird. So wurde schweren Herzens der Beschluss gefasst, dass mit der Verabschiedung des langjährigen Mesners Bauch auch der letzte Gottesdienst in der katholischen Gemeinde in Bödigheim stattfinden wird. Die Verantwortlichen verbinden dies mit der Hoffnung, dass dadurch die katholische Gemeinde in Bödigheim auch weiterhin zu den Gottesdiensten zusammenkommen kann – nur eben in Seckach.

Ein ganz besonderer Dank des Gemeindeteams galt dabei der evangelischen Pfarrgemeinde von Bödigheim, welche in den letzten Jahren ihre Kirche und das evangelische Gemeindehaus für die Gottesdienste der katholischen Pfarrgemeinde überlassen hat. Dieses ökumenische Zeichen wird nach Aussage der Verantwortlichen in dankbarer Erinnerung gehalten.

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