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Spendenübergabe in Rinschheim Lions-Club Madonnenland unterstützt die Anschaffung eines AED-Defibrillators / Kalender finden wieder reißenden Absatz

Lebensretter ist am Feuerwehrgerätehaus positioniert

Archivartikel

Rinschheim.Defibrillatoren retten Leben. Deswegen ist eine flächendeckende Versorgung auch im ländlichen Raum von Bedeutung. Rinschheim war am Samstag an der Reihe: Der Lions-Club Madonnenland spendete 2500 Euro für die Anschaffung des am Feuerwehrgerätehaus postierten AED-Defibrillators und ein später durchzuführendes Seminar zur Bedienung.

Ortsvorsteher Bernhard Bechtold dankte für die Zuwendung und betonte, dass man sich schon geraume Zeit mit dem Thema befasst habe. „Die Finanzierung war jedoch ein Buch mit sieben Siegeln, bis man Kontakte zum Lions-Club Madonnenland fand“, erklärte er.

Schließlich spenden die „Lions“ einen Defibrillator pro Jahr einem Dorf der Region, um die möglichst lückenlose Verfügbarkeit weiter auszubauen. Das wartungsfreie, durch Bauhofmitarbeiter aufgestellte Gerät sei „ein schönes Zeichen für Rinschheim“ und von großer Wichtigkeit.

„Der Defi kommt seinem Zweck allerdings erst dann nach, wenn man über die korrekte Handhabung im Bilde ist“, so Bechtold. Dahingehend werde man in absehbarer Zeit einen Einführungskurs anbieten, der durch die bemerkenswerte Spende des Lions-Clubs auch abgedeckt sei. Bei der Standortsuche habe man sich auf die langjährige Erfahrung der Björn-Steiger-Stiftung verlassen können, die sich den Kampf gegen den plötzlichen Herztod auf die Fahne geschrieben hat. „Die zentrale Lage am Feuerwehrgerätehaus ist im Ernstfall schnell und einfach erreichbar“, hob der Ortsvorsteher hervor.

Für den Lions-Club ergriff Präsident Jürgen Schell das Wort. Obgleich man hoffe, den „Defi“ niemals zu benötigen, sei er in seiner Existenz beruhigend. „Er kann im Zweifelsfall zur Rettung eines Lebens beitragen“, bemerkte er. Die im Rahmen der Kooperation mit dem von Schweinberg nach Karlsruhe reichenden Lions-Distrikt 111-SN und der Björn-Steiger-Stiftung vollzogene Aktion verstehe sich dabei als Erfüllung der hehren Lions-Maxime, dem Gemeinwohl zu dienen. In diesem Kontext informierte Schell auch über die Aktivitäten wie den gegenwärtig zum 16. Mal erstellten und nahezu ausverkauften „Lions-Glücks-Adventskalender“. Hier finden die 8000 Stück in jeder Saison reißenden Absatz und garantieren durch ihren Erlös die fortlaufende Unterstützung sozialer Projekte in der Region.

Weiterhin können auch Firmen über die „Lions“ einen Defibrillator beziehen. „Aktionen dieser und ähnlicher Art lassen sich aber letzten Endes nur über persönliche Kontakte in den Weg leiten“, merkte Roland Müller an und lobte den „kurzen Dienstweg“, der die heimatlichen Gefilde auszeichne. Dem pflichtete Ortsvorsteher Bernhard Bechtold nur bei. ad

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