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Seniorenbegegnung „Elisabethfeier“ mit der Frauengemeinschaft Hainstadt

„Kinderhilfe Bethlehem“ in einem Vortrag vorgestellt

Archivartikel

Hainstadt.Das Team der Seniorenbegegnung und die KFD-Hainstadt hat für die Elisabethfeier in der Pfarrscheuer als Referentin Jutta Biermayer aus Seckach gewonnen. In ihrem Vortrag stellte sie den Teilnehmenden – nach Kaffee, Kuchen und Begegnung – die „Kinderhilfe Bethlehem“ im deutschen Caritasverband vor. Im Vordergrund stand das „Caritas Baby Hospital“, das Pater Ernst Schnydrig 1952 in bescheidenen Räumlichkeiten Bethlehems gründete. Er wollte vor allem den von Flucht und Vertreibung betroffenen Kindern Palästinas dringend benötigte medizinische Hilfe schenken.

Biermayer zeigte, wie sich diese gelebte Nächstenliebe in eine mittlerweile zuverlässige Anlaufstelle für moderne Kinderheilkunde im Westjordanland entwickelte und weiterhin auf Spenden angewiesen ist. Familien von rund 330 000 Kindern unter 14 Jahren vertrauen dem guten Ruf der Kinderklinik und wissen, dass ihre kranken Kinder hier einen besseren Start ins Leben bekommen.

Einige Teilnehmerinnen konnten das Caritas Baby Hospital in ihren Israel-Reisen besuchen und informierten sich vor Ort, wie sich ein interdisziplinäres Klinikteam tagtäglich um die Genesung und Gesundheit von durchschnittlich 145 kleinen ambulanten und Stationären Patienten kümmert. Niemand wird abgewiesen, allen Babys und Kindern wird hier unabhängig ihrer wirtschaftlichen oder religiösen Herkunft bestmögliche Behandlung gegeben.

53 000 Babys und Kinder

Wie intensiv diese Arbeit aussieht, veranschaulichten Einblicke in die medizinische Hilfsformen für die jährlich ambulant und stationär behandelten 53 000 Babys und Kinder, in die Mütterabteilung, die Sozialarbeit mit belasteten Familien. Außerdem gibt es Projekte in den Bereichen Medizin, Gesundheit und Erziehung und ein Bildungszentrum mit medizinischen und pflegerischen Fortbildungen.

Brigitte Döllinger von der KFD dankte mit einer Blume der Referentin aus dem Diözesanarbeitskreis „Kinderhilfe Bethlehem“ für ihren sachkundigen, mit Bildern und eigenen Erlebnissen aus Palästina angereicherten Vortrag und wies auf die Möglichkeiten hin, diese Arbeit durch Spenden zu unterstützen. Traditionsgemäß folgte bei dieser gemeinsamen Elisabethfeier ein Gottesdienst in der St.Magnus-Kirche – von Ursula Vaassen vorbereitet und gestaltet.

Sie erinnerte an das Leben und Wirken der Heiligen Elisabeth von Thüringen, die ihren Dienst an den Menschen in Not und Armut allein am Evangelium ausrichtete, an der Liebe zu Jesus Christus und zu den Menschen. Im weiteren Verlauf des Gottesdienstes spendete Dekan Johannes Balbach das Sakrament der Krankensalbung.

Die nächste Seniorenbegegnung ist am Donnerstag, 12. Dezember, um 15 Uhr in der Pfarrscheuer ein besinnlicher und fröhlicher Adventnachmittag–-mit Kaffee, Kuchen, Begegnung, Impulsen, und Liedern mit musikalischer Unterstützung von Jugendlichen aus Hainstadt. Ein Spiel steht unter dem Motto „Drei merkwürdige Gäste an der Krippe und ein guter Stern“. Zum Abschluss gibt es einen Rückblick auf die Seniorenbegegnungen 2019 und zu einem Ausblick auf 2020.

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