Buchen

Maria-Hilf-Kapelle in Hettigenbeuern 500 Euro an die Pfarrgemeinde überreicht / Sandsteinkreuz saniert und Dach hergerichtet

Heimatverein unterstützt Sanierung der Pilgerstätte

Hettigenbeuern.Die Kapelle an der Straße nach Buchen ist zweifelsohne ein Wahrzeichen von Hettigenbeuern. Sie nimmt einen besonderen Stellenwert ein, ist eine beliebte Pilgerstätte, ein Ort der Marienverehrung und zugleich ein Gedächtnisort für die in zwei Weltkriegen gefallenen Soldaten der Gemeinde.

Kreuz wurde erneuert

Das Sandsteinkreuz auf dem Dach der Kapelle war sanierungsbedürftig und wurde vor geraumer Zeit erneuert. Das Dach wurde vor dem Ortsjubiläum hergerichtet. Der Heimatverein Hettigenbeuern beteiligte sich nun an den Kosten für die Sanierung des Sandsteinkreuzes und überreichte der Pfarrgemeinde eine Spende in Höhe von 500 Euro. „Das Kreuz auf dem Dach der Kapelle ist für uns Menschen Zeichen der Hoffnung auf ein Leben in Frieden“, stellte der Vorsitzende des Heimatvereins, Manfred Lauer, bei der Spendenübergabe heraus. Zu den Aufgaben des Heimatvereins gehörten die Pflege und der Erhalt der Kulturgüter. Deshalb sei ein Beitrag des Vereins zum Erhalt und zur Sanierung der religiösen Kulturgüter eine selbstverständliche Aufgabe.

Die „Wurzeln“ der Maria-Hilf-Kapelle sind schon 160 Jahre alt. Die Kapelle ist ein Teil der Geschichte dieses Ortes. Viele Einheimische und auch auswärtige Spaziergänger und Wanderer halten an diesem Ort einen Moment inne, halten Fürbitte, zünden ein Licht an und tragen sich in das Fürbittbuch ein. Einmal im Jahr hält die Pfarrgemeinde eine Maiandacht an der Kapelle.

Pfarrer Johannes Balbach war erfreut und dankte ebenso wie Gisela Schwing und Michael Stumpf vom Pfarrgemeinderat namens der Pfarrgemeinde für die Spende des Heimatvereins. hes

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